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Zeitrechnung

Die larhgotische Zeitrechnung

Die Jahreszählung

In Larhgo werden die Jahre von manchen ab dem Tod des großen König York berechnet. Vorher hat es Larhgo natürlich auch gegeben, aber man hat sich irgendwann darauf geeinigt (wer denn?), dass sich längere Zeiträume besser beschreiben lassen, wenn man von einem festen Punkt ausgeht, als bei jedem Herrscher neu zu beginnen. Sowas kann sonst ziemlich kompliziert werden, wenn der eine 10 Jahre regiert und der nächste nur wenige Monate. Vor York war dieses Problem in sofern nicht gegeben, als dass Elbenkönige über Larhgo herrschten und die sind ja bekanntlich recht langlebig.

Die Zeitrechnung beginnt also mit dem ersten Yorkfeuer, demjenigen, auf welchem York verbrannt wurde. (Die Regierungszeit Yorks zählt dementsprechend nicht dazu!) Den Anfang des neuen Jahres markiert der höchste larhgotische Feiertag, das Yorkfeuer. Dieses findet immer zum ersten Vollmond nach der Frühjahrs-Tag- und Nachtgleiche statt, wodurch die Jahre unterschiedlich lang sind.

Wir befinden uns im Jahre 23 nach York, d.h. übertragen auf den gregorianischen Kalender:

Eine abweichende Zählweise ist diejenige, die mit dem Regierungsantritt Yorks bzw. der Zusammenfügung des Reichsamuletts als Gründung des Neuen Reiches beginnt, kurzum Larhgo II miteinschließt, welches ja viele Larhgoten schon miterlebt haben. Damit erhöhen sich alle Jahreszahlen “nach York” um 1. Da das aber nie im Spiel von einer Autorität festgelegt wurde, sollen ruhig viele Zeitsysteme nebeneinander bestehen. Das gibt auch Ambiente. Im Zweifelsfall muß man eben Magister Hora fragen, auch wenn er manchmal eine Stunde vorgeht. (Jens N.)


Das “klerikale Jahr”

Es gibt in Larhgo viele Zeitrechnungen, die nebeneinander stehen, meist sind bäuerliche und einfache bürgerliche Kalender wohl Mondkalender. Das Yorkfeuer und der Jahresanfang richten sich scheinbar nach dem Vollmond um den ersten - klerikalen -“Alinatag”, daher ist beides auch variabel und nicht immer am selben Tag im Jahr. Doch der Mondkalender wäre eine Extra-Rechnung und soll hier nicht behandelt werden.

Das “klerikale Jahr” ist ein Sonnenjahr und sehr konstant, wiederholt beginnend am 1.April nach 365 Tagen.

Je drei Monate entsprechen einer Jahreszeit und gehören einer Gottheit, stehen also unter ihrem Schutz und weisen deren Aspekte auf.

Dieser Jahreszeitenkalender hat aber auch keine durchgehende Gültigkeit und mag unterschiedliche Variationen besitzen, so würden die Anhänger Irshinns das Jahr gerne ganz beanspruchen, da die Tavernen zu jeder Jahreszeit geöffnet haben oder Anhänger Ishtars werden ihn in dieser Weise gar nicht anerkennen.

Die Zeitangabe nach dem “klerikalen System”:

So wäre zum Beispiel der Mai “zweiter Alina”, der September entspräche “drittem Lorhgums”, Januar “erster Irshinn” etc.

Möglichkeiten der Datumsangabe - am Beispiel 16. September 2006:

Rechnung nur nach dem puren klerikalen Kalender:

 - 16. des dritten (Monat) Lorhgums
 - oder: 16.3. Lorhgums / des Lorhgum

Rechnung mit Monaten:

Die Verteilung der Könige und sonstiger larhgotischer Größen auf die Monate kann auch Anwendung finden, obgleich keine Einigung über die Monatsnamen besteht, da stehen auch verschiedene Varianten nebeneinander. (An Silkes Beispiel wäre der September also “Irshinn”.) Nun könnte man also sagen:

 - 16. Irshinn Lorhgums
 - oder ausführlicher: 16. Irshinn, dritter (Monat) Lorhgums

Rechnung in Verbindung mit dem Mond (oder auch dem bäuerlichen Jahreskalender):

Dieses System ist recht kompliziert und verlangt Vorbereitung, da man in einen Mondkalender schauen muss und die Tage ab den Vollmonden auch noch zählen muss. Aber Kleriker haben bekanntlich viel Zeit, da außer Beten nichts zu tun. ;-)

Die Monde (immer die vollen) werden dafür in die klerikalen Monate hineingerechnet.

Gerechnet wird immer mit dem ersten Vollmond ab “Gottesbeginn”. Der erste Vollmond im Juli (dieses Jahr 11.7.) ist somit “der erste Mond des Lorhgum”. Die gebräuchlichste Variante: Ein Mond geht immer von Vollmond bis zum letzten Tag vor dem nächsten Vollmond, die Tage darin gehören zu dem angefangenen Mond. Somit wäre der fünfte Tag nach dem ersten Vollmond der fünfte Tag des ersten Mondes. Und der Tag vor dem dritten Vollmond der letzte Tag des zweiten Mondes.

(Man kann es auch umdrehen und den ersten Tag nach Vollmond bis zum nächsten Vollmond zu eben jenem nächsten Mond zählen. Dafür bitte selber ausrechnen und rumbasteln.)

Merkwürdig wird es nur vor dem ersten Mond. Denn dann befindet man sich in noch keinem Mond des Gottes bzw. noch im dritten Mond des letzten Gottes. Wie könnte man also z.B. den 7. Juli nennen?

Auch hier gibt es mehrere Ideen und Varianten:

Letzteres ist wohl am einfachsten und verständlichsten und auch in Benutzung.

 Beispiele:
 15. Juni = 5. des dritten Mondes Alinas (oder: 5. des dritten Alina-Mondes)
 22. August = 14. des zweiten Mondes Lorhgums (oder: 14.des zweiten Lorhgum-Mondes)
 2. Oktober = zweiter Vormond des Cron (oder: zweiter des Cron-Vormondes)

Das hat aber nichts mehr mit den normalen Monaten (zweiter Monat des Cron z.B.) zu tun (da beispielsweise aufgrund von Verschiebungen 2007 der 4. Alinamond dem (letzten Tag des) 3. Alinamonats entspricht.) Aber größtenteils deckt es sich, da der dritte Mond meist immer im dritten Monat liegt usw.

Zum 16. September könnte man also auch sagen:

 - zehnter des dritten Mondes Lorhgums
 - oder: zehnter des dritten Lorhgum-Mondes

Kombination:

Schlussendlich kann man alles auch kombinieren, das klerikale mit den Monden und dem Monatsnamen, Samstag ist sowieso Irshinn-Tag, dann ergibt sich für den 16. September 2006 solch eine schöne geschwollene Verschachtelung:

 - Irshinn-Tag, 16. Irshinn, 3. (Monat) Lorhgums, zehnter des dritten Lorhgum-Mondes im Jahre 13 nach York, Jahr zwei unseres geliebten König Lorjaks.

Das “klerikle System” gelte hauptsächlich für die Priesterschaft, ist aber auch für sehr fromme Menschen oder Schreiber oder die Oberschicht benutzbar. Momentan ist nur von der Cron-Priesterin bekannt, daß es in Benutzung ist, das kann sich aber ändern. Auf dem “Wintertreyben Larhgo 11 1/2” wurde der klerikale Kalender im Spiel als Bibliotheksschriftstück in Umlauf gebracht, und obwohl die Irrshin-Gläubigen die Götteraufteilung kritisieren, haben ihn schon manche fleißig genutzt.

Weitere Vorschläge, Irrungen und Wirrungen willkommen! ;-) Henny