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Spielbericht zum Schwarzen Moor

Erst einmal eine kleine Einleitung Das schwarze Moor soll wohl zwischen Larhgo und dem Grenzlande liegen.Dazwischen gibt es einen Handelsweg der mit Wegzöllen ein recht teuers unterfangen darstellt ,ihn zu bereisen.So hat man sich wohl ,aufgrund einiger Gerüchte an eine alte Abkürzung erinnert die durch das Schwarze Moor führen soll.Für den Reisenden wäre dann wohl die Möglichkeit sich in einem kleinen Gutshof mit einer ebenso gemütlichen Taverne eine Übernachtung zu sichern und dann am nächsten Tage und wenn man einen der hiesigen Holzfäller dazu bekommt den Weg durch das Moor anzutreten.Abgeraten sei jedoch den Wege zurück zulegen wenn die Dunkelheit hereinbricht, den viele Gerüchte über seltsame Wesen seien gehört worden.So soll es doch Irrlichter dort geben und von Moorwesen hörte man etwas.Auch soll ein Knochenmann und sogar Ghoule im Moor unterwegs sein.Doch auch zur hellen Tageszeit soll es nicht ganz ungefährlich sein dort zu reisen,so soll doch eine Räuberbande mit dem Namen die [[rote_Hand?]] dort ihr Unwesen treiben.

(Klaus 2.Juni 04)

Spielbericht von einem blinden Mann:

Es begann damit, das ich einen Gutshof inmitten des schwarzen Moors fand, der bevölkert war von sehr vielen hilfsbereiten, aber doch aufgebrachten Menschen und Elfen. Sie waren in heller Aufregung, denn einige von Ihnen waren von einer gar schlimmen Krankheit befallen, die sie dahinraffen sollte, wenn sie nicht bis zum Ende des Tages ein Gegenmittel fänden. Die Kranken hatten sich die Seuche bei Berührung des Wassers eines verfluchten Brunnens im Moor oder bei der Berührung der Ghoule zugezogen und zeigten gar seltsames verhalten. Sie neigten dazu Sumpfwasser zu trinken oder sich ins Moor stürzen zu wollen. Weiterhin war der Wald von Räubern bewohnt, die gut Beute machen konnten. Und des Unglücks noch nicht genug, tauchten des Nachts Moorgeister auf, die mir als äußerst schaurig beschrieben wurden.

Im Laufe des Tages konnte ich noch erfahren, dass im Brunnen wohl ein Wesen gefangen ward, welches schwarzer Panther genannt wurde und vor langer Zeit zusammen mit einem weissen Tiger und einer Zwielichtkatze den Wald bewohnten. Es ward aber geschehen, dass die Zwielichtkatze zunächst mit dem schwarzen liebäugelte, sich dann aber dem weissen zuneigte, so dass es zu einem Kampfe zwischen dem Weissen und dem Schwarzen kam, wobei der Schwarze in den Brunnen gebannt wurde und der Weisse verstarb.

Um nun das Böse im Brunnen zu halten muss regelmäßig, wenn das Schwarze im Moor überhand gewinnt, ein Ritual vollführt werden. Dies geschah zuletzt vor langer Zeit durch ein Bündnis von Elfen und Menschen. Ein Elbenwächter sprach zu Xyntia, dass das Ritual wiederholt werden müsse, dass einer der drei noch im Dorfe lebt und dass man den Zeichen folgen müsse. Es stellte sich später heraus, dass die Kräuterfrau des Dorfes die Zwielichtkatze gewesen ist, doch leider verstarb sie noch am gleichen Abend, nachdem sie das Heilmittel für die Kranken bereitet hatte.

Am Nachmittage wurde dann die Gräfin von Reichenstein und eine Novizin vom Helios und Luna Orden von den Räubersleuten entführt. Sie verlangten 100 Silber, die nicht aufgebracht werden konnten. Schließlich nach Ablauf der Frist, wurde die Gräfin an einen Mann namens Balthasar verkauft für 50 Silber. Die Räuberbande konnte kurz vor dem Handelstreff gestellt werden, jedoch zu spät. Balthasar hatte die Novizin mit sich genommen, die als letzte Tat der Gräfin ein Gift gab, die sie in eine totengleiche Starre versetzte und damit Baltasar hinters Licht führen konnte. So konnte die Gräfin geretten werden.

Zwischendurch wurde ein Edelstein gefunden, der eine magische Verbindung zum Gruft des Gutsherren aufwies. Noch am Abend wurde die Gruft von Xyntia und Torben Gernerich untersucht und mehrere Schriftstücke wurden gefunden, die über die Geschehnisse der Vergangenheit Aufschluss gaben. Darunter befand sich auch eine Anleitung für ein Ritual einer Seelenbeschwörung mit Hilfe von 4 Windsteinen. Die Nacht lang wurde geforscht und übersetzt, so dass im Morgengrauen die Seele des Weissen beschworen werden konnte. Sie gab uns Anweisung wie das Bannritual am Brunnen vollführt werden müsse. Dazu benötige man 3 dieser Edelsteine, einen Goldenen, einen Silbernen und einen Bronzenen. Weiterhin kam ans Licht, dass vor langer Zeit schon einmal Leute vom Helios Orden im Moor waren auf der Suche nach einer Ihrer Heiligen.

Am nächsten Tage wurde die Suche nach den letzten beiden verbliebenen Steinen eröffnet. Dabei taten sich 2 Elfen hervor die, trotz Vereitelungsversuche des Schwarzen auch einen Stein finden konnten. Es tauchte auch ein Artefaktmagier auf, der doch sehr interessiert an den Geschehnissen wirkte und auch seine Hilfe bezüglich der Edelsteine anbot. Es wurde die Idee geäußert, den Elbenwächter im Wald nahe des Brunnen zu rufen, um ihn zu befragen. Xyntia, Torben, die Elfen und der Artefaktmagier unter Schutz der beiden averbergener Troßsoldaten machten sich also auf den Weg. Was verwunderte war, dass der Elbenwächter ausgerechnet durch dem Artefaktmagier sprach und seine Hilfe verweigerte. Statt dessen demonstrierte der Schwarze seine Macht, indem er den bereits gefundenen Edelstein, den ein Averbergener um den Hals trug zum Glühen brachte, was den armen Soldaten dazu nötigte sich schnellstens zuz entkleiden.

Nach dem Ereignis regte sich Mißtrauen unter den Menschen dem fremden Magier gegenüber, da in den Alten Schriften oft von Verrat die Rede war und so kam es auch, dass nach vielleicht ein paar zu eindringlichen Befragungen der Magier sich bei dem Theaterstück “Troja”, wo alle Augen auf das Spektakel gerichtet waren, hinfortteleportierte. Am Abend ward dann auch noch der dritte Edelstein gefunden und nach einer herzhaften Mahlzeit ging es dann auf zum Brunnen um dem Bösen Einhalt zu gebieten. Doch das Schicksal war gegen uns, denn wir verloren einen der 3 Steine im dunklen Wald und konnten ihn nicht wiederfinden.

Mit verlorener Hoffnung brachen wir auf, das Moor fluchtartig zu verlassen, wollten wir doch nicht dem Bösen zum Opfer fallen. Doch schon einige Meilen außerhalb wunderten wir uns, das nichts geschah. Wo blieb der große Feind, seine Horden an Moorgeistern? Einigen dämmerte, dass der Schwarze genauso wie der der Weisse mit dem Ritual und den Windsteinen beschworen werden musste. Im Lager zurückgekehrt mussten wir feststellen, dass die Windsteine gestohlen waren. In größter Hast brachen die Krieger geführt durch den Helios et Luna Orden zum Brunnen auf und sahen sich einer Horde von dunklen Kreaturen, Chaoswesen und Moorgeistern gegenüber, die den Brunnen bewachten, wo der Artefaktmagier sein Ritual abhielt. Ich ward dort nicht an der Stätte, was hätte ein Blinder dort auch zu suchen gehabt, aber man erzählte mir, dass alle tapfer kämpften und die geweihten Klingen des Ordens dem Gegner stark zusetzten. Einer der Menschen warf sich verzweifelt in das Chaos und konnte den Magier verletzen, so dass das Ritual abgebrochen wurde. Wenig später, ihres Meisters beraubt und von den Kriegern bedrängt zogen sich auch die dunklen Kreaturen zurück. Die Windsteine konnten geborgen werden und wir gewannen einen weiteren Tag.

Des Nachts wurde erneut die Seele des Weissen gerufen und um Hilfe bei unserer Suche gebeten. Es scheint nicht ganz unnütz gewesen zu sein, denn bei Morgendämmerung wurde der Edelstein im Wald wiedergefunden und das Ritual zum Bannen des Bösen konnte endlich durchgeführt werden. Es wird erzählt, dass dort noch ein Zweikampf zwischen einem Paladin des Helios Orden und einem Knochenwesen stattgefunden hat, den der Paladin für sich entscheiden konnte.

So kann ich es berichten. Auch wenn ich am Erfolg nicht beigetragen habe, so war es mir eine Ehre als blinder Bettler mit diesen Menschen zusammen an einer Tafel gesessen zu haben. Nur Schade, dass diese Magierin Xyntia ihren Meister nicht gefunden hat, den sie so lange gesucht hat.

(Ingo 2. Juni)