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QuintanerBank

Die Quintanerbank

Die Gründung der Reichsbank wurde vom damaligen Truchsess Langoras zum Frühlingsopfer 14 n.Y. beschlossen und verkündet. Die Bank wird vom Orden der Quintaner betrieben und verwaltet, weswegen sie eigentlich umgangssprachlich inzwischen nur noch Quintanerbank genannt wird.

Die Bank verwahrt Gelder ihrer Kunden und zahlt Zinsen auf die Einlagen, zudem gewährt sie (den entsprechend guten Leumund vorausgesetzt) auch Kredite. Außerdem können zwischen Kontoinhabern Gelder direkt überwiesen werden.

Da die Quintaner einen guten Draht nach oben haben, stehen die Einlagen sozusagen unter göttlichem Schutz. Wer sich an ihnen vergreift, zieht sich den Zorn der lahrgotischen Götter zu.

Ein paar wichtige OT Worte zur Quintanerbank

Die Bank existiert nicht, weil einige Spieler unbedingt die Arbeit einer Bank an den Hacken haben wollen, sondern sie existiert, um die Orga mit Münzen zu versorgen, die sonst zu Hause bei den Spielern vergammeln. Münzen sind inzwischen der teuerste Aspekt einer LARP-Orga, wenn sie neue beschaffen muss, und die Vorräte sind begrenzt. Neue Silberlinge herzustellen ist sehr arbeitsaufwendig, und Zinn ist inzwischen unfassbar teuer geworden. Kupferlinge kann man selber überhaupt nur schwer herstellen, weil es einen so hohen Schmelzpunkt hat, und es ist noch dazu ein teures Metall. Gut verdienende Spieler neigen dazu, das verdiente Geld zu horten, obwohl sie die Münzen aller Voraussicht nach nie ausgeben werden.

Da man aber den Spielern ihre mühsam erworbenen Gelder nicht abnehmen will, wurde die Bank ins Leben gerufen, da man auf diese Art einerseits die eingezahlten Münzen zurück ins Spiel bringen kann, andererseits aber der Spieler nichts verliert, weil ihm ja der Buchungswert erhalten bleibt. Vor diesem Hintergrund muss man auch die Bank sehen - als ein Instrument für die Orga, das zusätzlich neue Spielmöglichkeiten für die Spieler schafft. Die Orga stattet ab und an Neuspieler mit ersten Münzen aus oder muss auch schon mal ein paar Silber für einen Schatz oder NSC haben, und diese Münzen fallen ja nun mal leider nicht einfach vom Himmel.

Das bedeutet unter anderem, daß die Bank nicht überfallbar oder diebbar ist, weil einfach zu große OT Werte hinter den Münzvorräten sehen. Zudem wäre sonst der jeweilige Bankspieler nur noch damit beschäftigt, auf die Kasse aufzupassen, und das bindet sich keiner ans Bein.

Edit: So lange ich - Docatius - die Bank mache, wird sie jedenfalls nicht diebbar sein. Wie das eventuelle künftige Bankspieler handhaben, bleibt abzuwarten. ;)

In der Vergangenheit lag die Bank immer in der Hand der Quintaner - waren also keine Quintaner beim Spiel, gab es auch keine Bank und die Spieler kamen nicht an ihre Einlagen. Das wird sich ändern, es werden in solchen Fällen künftig “Zivilangestellte” der Quintaner die Bank übernehmen - wie immer man das IT auch hin biegt, OT soll auf jeden Fall zuverlässig immer die Bank dabei sein, damit die Leute an ihre Einlagen kommen. Bin ich nicht dabei und es ist auch kein Bankspieler zu finden, bekommt jemand die Kasse OT mit, damit man notfalls OT Auszahlungen tätigen kann.

Zudem soll die Kasse künftig bei mir (Docatius) lagern, also kann ein Spieler auch außerhalb eines Cons an seine Münzen kommen, falls er dringend was für ein anderes LARP brauchen sollte.

Die Bank nimmt “nichtlarhgotische” Münzen üblicherweise zu einem schlechteren Kurs an als larhgotische - das hat einfach damit zu tun, daß wir sonst nur noch Schrottmünzen bekommen und in guten Münzen auszahlen sollen. Da ist eben wieder der OT-Hintergrund der Bank zu sehen. Außerdem wollen wir primär die Münzen im Spiel halten, die larhgotische Münzmeister in mühevoller Arbeit hergestellt haben.

Was hat der Spieler davon?

Nunja, einerseits verzinst die Bank die Einlagen - wenn auch gering, sonst würde irgendwann Zins und Zinseszins höher als das, was man so herstellen kann. Vor allem also wären die Münzen (oder besser der Buchungswert) des Spielers Diebstahlsicher aufbewahrt - man schläft ruhiger. Und die Bank gibt auch Darlehen, falls es mal eng werden sollte oder ein Spieler eine gute Geschäftsidee hat. In der Hauptsache allerdings hat der Spieler davon das beruhigende Gefühl, daß die viele Arbeit larhgotischer Münzmeister auch weiterhin den Spielern zugute kommt, statt in irgendeiner privaten Schatulle zu verrotten.

Gerade die Möglichkeit der Überweisung von einem Konto auf das andere ist sehr nützlich bei Sold- und Gehaltsauszahlungen. Es muss nicht mit Münzen hantiert werden, die erst ausgezahlt und dann gleich wieder eingezahlt werden müssen. Zumindest gut verdienende Spieler nutzen diese Möglichkeit gerne, während die Kleinverdiener, die noch auf jede Münze angewiesen sind, derzeit lieber Bargeld sehen wollen.

Es liegt in der Natur eines Geldinstitutes, an viele fremde Münzen zu kommen. Münzsammler können also gerne vorbei schauen, besonders, wenn sie larhgotische Münzen mitbringen.

Das wechseln von großen larhgotischen (!) Silbermünzen in kleinere Silbermünzen ist möglich, so lange es nicht exzessiv genutzt wird. Zinn kommt ja fast im Verhältnis 1:1 rein, und man kann große Münzen bei Bedarf ja wieder in neue kleinere umschmelzen.