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Moorlandsaga2008

Inhalt:

Teil 1 IT Bericht von Hubert dem Schreiber aka Doc

Teil 2 OT Bericht von Rastan aka Jens v. D.


Bericht von Hubert, dem Schreiber, für das Archiv Ludwigsteins, öffentlicher Teil

An
Docatius Viator
Grafschaftsverwaltung
Burg Ludwigstein
Königreich Larhgo

Sei gegrüßt, Docatius,

Lange haben wir nichts voneinander gehört. Wie hast Du mit Deinen Kumpanen den Jahreswechsel verbracht ? Und vor allem wo ? Wie ich Deinen Grafen kenne, hat der doch nicht ruhig und friedlich auf seiner Burg gefeiert, sondern hat Euch allesamt irgendwo in die Wildnis geschleift, ha ha.

Wie geht es Mordecai ? Hast Du von dem seit diesem Fest auf den Dracheninseln schon mal wieder was gehört ? Ist der bei der Überfahrt endlich seefest geworden ? Ha ha, schöner Seemann. Ich treffe auf meinen Reisen übrigens erstaunlich viele Leute, die es auch schon mal auf die Dracheninseln geschafft haben. Vielleicht muß ich mich auch mal auf so eine Fernreise begeben. Vielleicht reise ich auch mal einfach weiter nach Mythodea, wo ich schon mal so weit im Süden bin.

Ich schicke Dir meinen Bericht der letzten Tage diesmal als erstes, für Euer Burgarchiv - vielleicht kannst Du dafür Deinem Grafen ja etwas Silber aus dem Beutel leiern. Das kannst Du dann bei den Quintanern auf meinen Namen einzahlen. Eröffne da dann doch bitte ein Konto für mich.

Aber nun zu meinem eigentlichen Bericht. Mich hat es ja schon in einige Ecken verschlagen, aber so weit wie jetzt war ich noch nie von den Grenzlanden weg. Ich befinde mich ein ganzes Ende außerhalb Larhgos, irgendwo südwestlich. Ich vermute mal, daß ich unterhalb dieser Östlichen Weitlande bin, von denen Du mal geschrieben hast.

Das Königreich heißt Etulien, so habe ich inzwischen erfahren, und es regiert wohl ein König Kaspar III. Ist eine sehr sumpfige Ecke hier und ich bin eigentlich nur durch Zufall auf ein kleines Dorf gestoßen, fast ein besseres Zeltlager. Hier haben sich verschiedene Wanderer getroffen und wollen wohl nach Bodenschätzen suchen oder wasweißich. Ich bin jedenfalls heilfroh, daß ich mein Zelt nicht wieder irgendwo im Matsch aufbauen muß. Habe ich schon erwähnt, daß ich derzeit larhgotische Gesellschaft habe ? Ich habe eine Magd aus den Grenzlanden namens Tilla aufgegabelt, die sich wohl von ihrem Hof davongemacht hat, um es woanders besser zu treffen. Und eine Kämpferin ist auch noch bei mir, obwohl man sie wohl eher als Abenteurerin bezeichnen könnte. Lara heißt sie und kommt ebenfalls aus den Grenzlanden. Nur an ein Zelt hatte sie nicht gedacht, genau wie die Magd, und so habe ich jetzt zwei Paar hilfreiche Hände mehr. Oh, und einen weiteren Landsmann aus den Grenzlanden habe ich hier auch noch getroffen, Rastan den Waldläufer.

Was sich hier so versammelt hat ist eine ziemlich merkwürdige Mischung. Da sind Leute aus den Wüstenlanden ganz weit im Süden, einige Seefahrer, und Elfen gibt es hier ebenfalls reichlich. Dazu sogar noch drei Zwerge - einer davon kommt übrigens aus Ludwigstein, vielleicht kennst Du den ja. Goras heißt der, schrecklich brummeliger Typ. Die Zwerge sind aber eigentlich alle ziemlich bärbeißig, da fällt das gar nicht so auf.

Eine seltsame Bande so tief in den Moorlanden. Für die Seeleute gibt´s hier nichts zu schiffen, die Zwerge werden hier kaum eine Mine bauen können, und Wüste gibt es hier ebefalls keine. Vielleicht hatten ja auch einfach höhere Mächte ihre Hände im Spiel.

Ich war eben kurz im Tavernenzelt, aber das ist so verräuchert, daß ich sofort wieder geflüchtet bin. Anscheinend ist hier sogar das Holz feucht. Es sieht auch für die Nacht nach Regen aus. Na, das kann ja was werden. Ich hau mich jedenfalls früh aufs Ohr, ich bin ziemlich müde. Die beiden Frauen wollen hingegen noch im inzwischen etwas ausgedünsteten Tavernenzelt herumhängen.

Bin gerade nach einer durchgeschlafenen Nacht wieder aufgewacht. Ich hatte eben einen echt verrückten Traum. Ich war auf einer tundra-artigen Ebene mit keinen Hügeln, und es tobte um mich herum eine Schlacht zwischen Nordmännern in roten Tuniken und gelben Umhängen einerseits und einer Menge Larhgoten andererseits. Die Nordmänner waren in einem riesigen Drachenboot angelandet und wurden nun ins Meer zurückgetrieben. Die Kämpfe fanden sogar noch im Wasser statt und ich kann mich erinnern, daß ich mich noch fragte, wer verrückt genug ist, bei dieser Kälte freiwillig ins Wasser zu springen. Naja, ein ziemlich verrückter, aber recht bunter Traum eben.

Die Nacht war kalt und es hat eigentlich durchgehend geregnet, was eine ziemlich morastige Zeit verspricht. Draußen schmurgeln die ersten Lagerfeuer und ich sehe mal zu, daß mir warm wird. Die Mädels schlummern noch immer.

Wie es scheint, ist der Wirt verschwunden. Bei den Preisen, die er für sein Bier verlangt (einen halben Silber für einen Becher !) verwundert mich das gar nicht mal. Aber eben hat jemand noch eine blutverschmierte Tunika gefunden, was einen schon nachdenklich stimmt. Da war auch noch eine symbolisierte Pike drauf, was das auch immer mit einem Wirt zu tun haben mag. Dabei wurden eben auch noch diverse Runensteine gefunden. Die Gegend hier ist geradezu mit ihnen gepflastert. Ich kann die Runen aber nicht lesen, es ist ein mir unbekanntes Alphabet. Auch Tilla, die Magd, die sich mit Runen ganz gut auskennt, muß davor kapitulieren.

Jetzt scheinen sie etwas davon übersetzt zu haben, denn es bildet sich eine Gruppe, die in den Wald will, um nach dem Wirt zu suchen. Ich glaube, ich gehe mal mit und schaue mir das an. Ich habe eh nichts besseres zu tun.

So, ich bin wieder zurück aus dem Wald. Da ist so einiges passiert. Zuerst ging es ein ganzes Stück einen schlammigen Pfad entland, dann sind wir in einigem Abstand zum Lager auf eine Grupe Orks gestoßen, es mögen so etwa sieben gewesen sein. Stell Dir vor, die haben nicht sofort angegriffen, sondern verhandelt ! Nach einigem herumgeratsche haben wir sie vorbeigelassen. Ich habe schön Abstand gehalten, die sahen ganz schön unheimlich aus. Die Elfen wollten weiter dem Pfad folgen, doch die Zwerge trotteten den Orks hinterher und haben auch prompt Streit mit ihnen angefangen. Ich sage Dir, halte Dich fern von Zwergen, mit denen hat man nix als Ärger. Natürlich kam es dann zu einer Hauerei, in deren Verlauf auch Rastan der Waldläufer was abbekommen hat, obwohl der sich aus allem Ärger raushalten wollte. Hat sich eben nicht weit genug von den Zwergen ferngehalten. Die Elfen kamen auch noch hinzu und deckten die Orks mit Pfeilen ein. Auf beiden Seiten gab es Verletzte, aber scheinbar nichts, was die Heiler nicht wieder hinbekommen hätten, und so trennten sich die Streithammel wieder. Die Orks zogen ihrer Wege. Die Wüstenleute hatten sich übrigens rausgehalten. Ich hatte mal nachgefragt, und die wollen alles Leben erhalten oder so, eine sehr pazifistische Einstellung jedenfalls.

Dann hatten die Elfen einen kleinen Kreis aus Steinen gefunden, die wie Tortenstücke aussahen. Beim Versuch, die zusammenzulegen, flog der betreffende Elf schwungvoll gegen den nächsten Baum und die Steine strebten wieder auseinander, das ganze passierte zwei mal. Ich sage Dir, lass bloß die Finger von Magie, damit hat man mindestens so viel Ärger wie mit Zwergen.

Einer der Wüstenkrieger, Hinçal bin Kamuran, vermutete eine Art magisches Siegel. Plötzlich horchte er und meinte, er habe eine Stimme im Wind vernommen, die so etwas wie “Sucht” gehaucht hatte. Als er dieses sagte, fiel mir ein, daß auch ich etwas gehört hatte, doch hielt ich das bis dahin für eine Sinnestäuschung. Auch andere gaben nun zu, etwas gehört zu haben. “Findet, was gefunden werden muß”, “Befreit den Schatz”, “Geht”, “Verschollen”, “Sucht mit ihnen”, und so weiter. Erwähnte ich schon, daß ich Magie nicht sonderlich mag ?

Naja, wir sind jedenfalls nochmal los, um die Gegend zu erkunden. Dabei traf ein Bote des Königs ein, der Kunde brachte von Goblins an den Grenzen, Truppenverschiebungen und so weiter, aber ich habe nicht alles mitbekommen. Auf uns Schreiber wird einfach zu wenig Rücksicht genommen. Die Gruppe machte sich dann auf zurück ins Lager.

Da warteten aber schon die Orks auf uns ! Immerhin gab es auch hier erst mal ein endloses Palaver, denn die Orks wollten irgendwas von uns haben, das in einem gespaltenen Stein gewesen war. Ich hatte keine Ahnung, wovon die redeten. Es war eine gespannte Stimmung, plötzlich rief irgendwer “Sie greifen an” und schlagartig war wieder ein wildes Gefecht im Gange, von dem ich mich weise fern hielt. Die Orks zogen dabei den Kürzeren und verschwanden wieder im Wald. Seitdem hab ich auch erst die Ruhe, das hier aufzuschreiben.

Die Zwerge haben eben irgendwas kleines in ein weißes Tuch eingeschlagen. Sie haben ein kleines Loch neben ihrem Zelt gebuddelt, legten es hinein, und stellten ihren Amboß darauf. Stell Dir vor, die reisen tatsächlich mit einem Amboß im Reisegepäck ! Ein Riesending. Seitdem sind hier große Beratungen im Gange. Die Elfen und Menschen versuchen rauszubekommen, um was es denn nun geht, und die Zwerge grummeln oder hämmern an ihren Rüstungen herum. Wobei man sagen muß, daß die Zwerge und Elfen nicht besonders gut miteinander klar kommen, vorsichtig ausgedrückt. Die Zusammenarbeit ist schwierig.

Eben höre ich, daß es wohl zwei Amulette geben soll, jedenfalls ist von einem Zwillig die Rede. Wir schicken einen Spähtrupp aus, der mal die Lage peilt und weitere Spuren sucht.

Der Spähtrupp ist zurück und es sieht nach Ärger aus. Er berichtet von einem riesigen Orklager, das sich bereit macht, uns anzugreifen. Es sollen an die tausend Orks sein und sie werden in etwa einer Stunde hier ankommen. Vielleicht sollte ich schon mal packen. Jetzt stellen sie wieder eine Gruppe zusammen, ich glaube, da gehe ich mal mit. Ich weiß ganz gerne, was auf mich zukommt.

Jetzt sitzen wir wieder neben diesem Siegel im Wald und die Elfen hocken drumrum und singen. Ich vermute irgendwelchen magischen Firlefanz, das geht bestimm wieder schief. Drumrum stehen jedenfalls jede Menge Leute wache und ich selber halte auch schon die Augen auf. Und halte mich in der Nähe des Pfades zurück zum Lager. Sicher ist sicher.

Hm, diesmal scheint es zu klappen, jedenfalls fliegt gerade keiner durch die Gegend, obwohl die Stücke zuammengesetzt worden sind. Dafür kommt da gerade ein Bote angelaufen… Aha, er hat ein Pergament bei sich, das ich mal wieder nicht lesen kann. Die verwenden recht seltsame Runen in dieser Gegend.

He, jetzt drehen die Zwerge durch ! Hämmern wild auf den Boden ein und fluchen fürchterlich, nun ziehen sie sich sogar zurück. Ich sage ja, Magie geht meistens irgendwie nach hinten los. Man gut, daß ich so weit weg stehe. Den Elfen scheint es aber nichts auszumachen.

Jetzt stehen wir hier schon eine ganze Weile rum und nichts passiert. Aber die Sonne scheint inzwischen und ein kräftiger Wind geht, weswegen unsere Mäntel recht malerisch im Wind flattern. Schade, daß jetzt kein Zeichner hier ist, der könnte sehr schöne Motive zeichnen. Ah, ich sehe, es geht zurück ins Lager.

Oh nein, schon wieder Orks im Lager ! Warum bewachen wir das eigentlich nie ? Es scheint schon wieder dieselbe Gruppe wie vorhin zu sein, und schon wieder geht ein Palaver los. Das sind wirklich seltsame Orks, die so viel reden.

Jetzt haben sie sich doch noch alle gegenseitig umgebracht. Ich bin schnell in Deckung gesprungen, als mal wieder das Gemetzel losging. Diesmal haben sie aber ernst gemacht und die Sache wirklich beendet. Die Orks sind allesamt hin. Einer, den wir gefangen nehmen wollten, ist einfach so plötzlich gestorben, oder genauer gesagt hat sich an seinem Hals plötzlich eine riesige Wunde geöffnet, als hätte ihm jemand die Gurgel durchgeschnitten. Von unseren Leuten sind einige verwundet, aber das bekommt man wieder hin. Ich sortiere erst mal meine Notizen, sonst kommen mir in dem Durcheinander noch Seiten abhanden.

So, alles scheint ausgestanden zu sein, jedenfalls ist von einem orkischen Großangriff keine Rede mehr. Da war wohl ein mächtiger Orkschamane dabei, den es letztlich doch noch erwischt hat. Und es gab wohl auch nur ein Amulett, denn das mit dem Zwillig war wohl irgendwie nicht wörtlich gemeint. Den Rest habe ich nicht begriffen und frage auch gar nicht groß nach. Ich feiere heute Abend noch ein bischen, und morgen früh packe ich mein ganzes Gelumpe und die Mädels zusammen und mache mich weiter auf nach Süden. Mal sehen, ob ich jemanden finde, der diesen Bericht mit nach Larhgo schleppt. Vielleicht kann ich diesen ludwigsteiner Zwerg ja überreden.

Also, pass auf Deinen Papierkram auf und sieh zu, daß die Papierstapel nicht zu hoch werden.

Allzeit ebene Wege,
Hubert, der Schreiber

OTBericht Moorlandsaga von Jens v. D.

Ich war natürlich wieder mal der erste Spieler vom Con, und so konnte ich das Gelände in seiner nackten Schönheit bewundern. Es war echt klein, matschig und ein Fußballfeld grenzte an den Zeltplatz. Mein erster Gedanke war „Oh weia, das wird eng werden“. Ich wusste ja was ungefähr an Leuten kommen sollte, und immerhin haben Larhgoten ja einen Hang zu großen Zelten. Auch lag ein komischer süßlicher Dunst in der Luft, ich denke mal das in der nähe Schlempe von einer Kornbrennerei an Schweine verfüttert wurde. Ich machte mich dann an den Aufbau meines Zeltes, und nach und nach kamen dann weitere Mitspieler. Den ganzen Tag über waren Leute mit dem Zeltaufbau beschäftigt. Die SL teilte währenddessen auch mit das der Plot erst morgen losgehen würde Ich fand es nicht schlecht, so blieb noch Zeit für etwas Ambientespiel. Als dann soweit alle Spieler da waren kristallisierten sich auch die Gruppen heraus. Es waren: eine Elbengruppe, eine gemischte Gruppe mit ein paar Paladinen und Tross drumzu, ein paar Wüstenkrieger, ein paar Zigeuner und natürlich die Larhgoten. Wobei Goras noch mit zwei Zwergen unterwegs war. Als es dunkel wurde setzte man sich in die Taverne, wobei die Oukfreyken dort durch ihre Anwesenheit mich davon überzeugten das es besser gewesen wäre mit Johann den Con zu bestreiten. Es fing in der Zeit auch an zu regnen, und so saßen die Leute entweder in der Tavernenjurte, oder unter meinem Sonnensegel. Es war doch recht gemütlich in der Taverne, es wurde gesungen und getrunken. Ich verteilte mal wieder einige Liköre unter den Leuten und die Stimmung lockerte sich(Kann auch gut an dem Dörrkopp gelegen haben welcher auch ausgeteilt wurde (brrr). Nach geraumer Zeit wurde ich dann müde und legte mich in meinem Zelt schlafen.

Der nächste Tag begann recht vielversprechend: es regnete, und ich sah das mir ein Vogel auf das Zelt gekackt hatte. Kurz nach dem anfeuern des Grilleimers kam dann einer der Zwergenspieler zu mir und fragte ob ich mein Zelt verlegen könne, so das er seines aufbauen könne. Meine Stimmung war hier bereits auf dem Tiefpunkt angelangt. Ich verlegte mit seiner Hilfe mein Zelt, und half ihm beim Aufbau seines eigenem. Als ich dann endlich Kaffee und Frühstück zu mir genommen hatte besserte sich auch meine Laune. In der Zeit kam eine SL zu uns rüber, und versuchte mit der Information das der Wirt und einige andere verschwunden wären uns in Richtung Plot zu geleiten. Ich selber hatte doch einige Lust dieser Spur zu folgen, aber meine Zwergischen Mitfrühstücker brauchten da noch einige Zeit. So musste die SL leider wieder von dannen ziehen, und ich tapperte etwas herum, scheinbar gingen einige andere dem Plot hinterher, denn es schienen Runensteine gefunden worden zu sein. Ich lauschte einigen Anwesenden, und wartete auf das was kommen möge. Irgendwann waren die Zwerge soweit angerödelt und gestärkt, so das sie sich mal ein Bild der Lage machen konnten. Ich folgte Ihnen, wobei wir einem Pfad in den Wald folgten. Irgendwann trafen wir auf einen Trupp Orks, und es schien der Ärger vorprogrammiert. Es kam was kommen musste. Die Orks und die Zwerge hauten sich auf die Mütze. Ich war natürlich mittendrin statt nur dabei, und bekam prompt einen kräftigen Hieb auf das Bein. Ich wurde dann von einer netten jungen Dame(Es stellte sich später raus das dies wohl eine Hexe war, wäre toll für Johann gewesen^^) heilerisch versorgt. Irgendwie war der Kampf dann vorbei, und ich musste als Schild und Waffenträger einer der Zwerge ständig denen hinterher humpeln. Und die hatten nicht besseres zu tun als von Pontius bis Pilatus zu marschieren um die Gegend zu erkunden. Irgendwann war ich doch mal wieder im Lager und musste mir die Wunde nochmal versorgen lassen. Ich verteilte hier auch mal ein paar der Ludwigsteiner Münzen. Danach verkrümelte ich mich in Richtung Zelt und beobachtete die anderen, und trank Bier. Währenddessen unterhielt ich mich mit Hubert(Doc) über dies und das, wir spielten mit unserem bewertendem gesabbel schon fast die alten Knacker der Muppetsshow nach +grins+ Anscheinend kamen die Orks irgendwann wieder und machten Streß. Sie suchten ein Amulett. Genau das was die Zwerge unter ihrem fetten Amboss vergraben hatten. Dieser Amboss stand genau unter meinem Sonnensegel, und das bedeutete das der Tag wohl spannend werden würde. Und so war es auch, es tauchten die Elben auf, die wohl das Amulett haben, oder inspizieren wollten. Dies war natürlich interessant, und so konnte ich bei meinem Bier beobachten wie sich die Elben einen abbrachen um den Zwergen das Amulett aus den Rippen zu leiern, was natürlich nicht glückte. Ansonsten hörte jeder von uns irgendwelche Stimmen in seinem Kopf, welches die ganze Truppe doch etwas beunruhigte. Irgendwann war dann die warterei zu ende, und die Zwerge brachen zu einem Ritualpatz auf der sich im Wald befand, natürlich wurde mir aufgetragen mitzukommen……Widerstand war zwecklos^^. Als Schildträger sollte ich den Ritualplatz bewachen. Die gesamte Zeit über passierte garnichts, und ich stand in der Gegend herum, und musste mich zusammenreißen. Denn nach drei Bieren war eines schon wieder in der Warteschleife nach draußen. Irgendwann hieß es doch endlich das es ins Lager zurückgeht. Ich lief voran und musste festellen….Die Orks sind da. Aber leider auch wieder hopps als ich endlich das Bier weggebracht hatte. Die Zwerge und ihre Mitkämpfer/innen hatte ganze Arbeit geleistet. Ein überlebender Ork wurde durch eine Unsichtbare Macht umgebracht, und alle toten Orks zerfielen zu Staub. Danach bekam ich vom Plot her garnichts mehr mit. Die Elben schienen wohl ein Ritual abgehalten zu haben, und so das Problem zu lösen. Die OrkNSCs? hatten sich abgeschminkt, und das Gelände ging langsam ins OT über. Als der Abend dann anbrach wurde gegrillt, getrunken und geredet. Es war echt spaßig draußen mit den Leuten zu sitzen. Doc zeigte noch etwas von seinen Gauklerkünsten mit den Feuerpompoms, und Feuerschluckerei, leider war es viel zu schnell vorüber. Der Abend ging dann so weiter, wir saßen, lachten und hatten Spaß. Irgendwann ging ich doch noch ins Zelt, und schlief bis zum Morgen durch.

Ich blieb wohl etwas länger als gewöhnlich im Zelt, denn es waren schon einige andere wach, und frühstückten. Wie erwartet war alles natürlich OT, und kurz darauf begannen auch schon die Abbauarbeiten, und es ging nach der Verabschiedung wieder nach Hause.

Mein Fazit: Ein recht witziger Con. Für das Erstlingswerk einer Orga halbwegs gelungen. es kam am ersten Abend schönes Ambiente in der Taverne auf, und der Plot(was ich davon mitgekriegt habe) war gut. Nur die Orks waren zum größten Teil ziemlich unorkig, und sahen nur aus wie geschminkte Menschen mit Kettenhemd. Es kam leider zu schnell und zu oft OT-Stimmung auf, was aber wohl auch an einigen Leuten lag. Besser wäre es wohl wenn IT von Freitagabend bis Sonntagmorgen angesetzt, und durchgezogen, werden würde. Wie die Orga es selbst schon sagte, der Platz war schlecht. Mit einem anderen, und besserem Platz, und etwas mehr Mühe bei den NSCs komm ich auf jedenfall wieder.