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Marsch Im Herbst

Marsch im Herbst

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1. Meine alten Stiefel tragen auf dem Leder grauen Staub. Vom mir holpern schwere Wagen und die kalten Winde jagen wirbelnd durch das lose Laub.
2. Nur marschieren. Meine Glieder schmerzen mir bei jedem Schritt. Nur marschieren. Hin und wieder singen sie im Tross noch Lieder, dumpfe Trommeln poltern mit
3. und die Straße nimmt kein Ende. Wolken ziehen fremd gerauf, Regen rötet rauhe Hände und vom grauen Sumpfgelände steigen Nebelkrähen auf.
4. Unter alten Lindenbäumen bleibt ein Lachen leis zurück. Meine Schritte zögern, säumen: sinnlos, sinnlos, so zu träumen, sinnlos dieser Traum vom Glück.
5. Wäre ich doch längst gestorben, schon in meiner Mutter Schoß. Nun hat mich mein Blut verdorben: Den die Trommel einst geworben lässt die Straße nicht mehr los.

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