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Jahr 13

Jahr 13 nach York - 2. Jahr Lorjaks

Grenzen (28.04-01.05.2006)

Oerhus 5 (09.-11.06.2006)

Wintertreiben 2006 (30.12.2006-01.01.2007)

Winter in Averbergen (23.-25.02.2007)

Winter in Averbergen des Jahres 13 n.Y. - Ein Augenzeugenbericht vom Wanderer Docatius Viator

Wir, das heißt, die Meinige und ich, trafen am Nachmittag auf dem Gut des Grafen von Averbergen ein. Die Schaar der Gäste wurde bald immer größer und bunter. Ich sah die Waffenröcke der Schwarz-Weißen Garde, den Turm der Gemeinschaft des Roten Turms, den blauen Wappenrock aus Frostien, die schwarz-grünen Farben aus Hammerburg, rot-gelbe aus Tridingsbums (ich kann mit den Namen einfach nicht merken), sowie rot-schwarze, grün-rote, schwarze, weiße, und einige andere Farben, die ich nicht zuordnen konnte. Jedenfalls ein bunter Haufen in jeder Hinsicht. Auch spitze Ohren und muselmanische Gewänder waren zu sehen, und auch ein weitgereistes Paar aus dem fernen Iberien. Zauberstäbe und Kristallkugeln, Heiler, Wanderer, Handwerker - und alle bereit zum Kampf gegen das Böse, obwohl die Gegend um das Gut des Grafen als eher ruhig beschrieben war.

Es war schon dunkel, die Gäste vergnügten sich in der Taverne, als durch die Fenster geisterhafte Gestalten im Bereich um die alte Taverne gesehen wurden, die dort vor sich hin flatterten. Erst wurde ihnen nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt, aber einige schwarze Ritter sahen wohl nach dem Rechten, und das Blitzen der Rüstungen und Waffen in der Nacht rief die Neugier der anderen Gäste hervor. Nordmänner seien gesehen worden. Auch schien dann ein Verletzter über den Platz zu humpeln, so daß Verstärkung aufbrach, um nachzusehen, was da eigentlich vor sich ging.

Vor Ort angekommen flatterten Geisterwesen umher, die den Streitern ihre Mützen klauten, und ein Kobold ging allen nach besten Kräften und recht erfolgreich auf die Nerven. Ein Verletzter lag plötzlich am Boden, doch niemand konnte sagen, was ihm widerfahren war, nur daß er eine Wunde im Rücken hatte. Heiler bemühten sich um ihn, doch er mußte ins Licht ins Lanzarett getragen werden. Ich packte auch herzhaft mit an und stellte fest, daß ein Ritter im Kettenhemd arg schwer ist. Schnaufende Träger, flatternde Geisterwesen, quasselnder Kobold, finstere Nacht, umhereilende Heiler - ein ziemliches Durcheinander. Kurz vor Erreichen des Hofes sprangen dann schreiende Unholde aus der Finsternis und überraschten die abgelenkten Streiter auf dem falschen Fuß. Auch ich ließ den armen Verletzten fallen und begegnete dem Angriff. Es gab ein heftiges Gemenge mit klirrenden Waffen und lautem Geschrei in der Dunkelheit, das wir für uns entscheiden konnten, jedoch waren weitere Verletzte zu beklagen. Jetzt waren die Mannen jedoch gewarnt und weitere Bewaffnete strömten aus dem Hof zur Verstärkung herbei, unter deren Schutz endlich die Verletzten fortgeschafft werden konnten. Danach begab ich mich wieder zu dem Ort, wo der erste Verletzte gefunden worden war. Dort war ein Stein, in dem ein Schwert steckte, und der von ebenjenen Geisterwesen umflattert wurde, die einem unachtsamen Recken die Mütze klauen konnten. Ich stellte mich in meinen dunklen Mantel gehüllt in einen Schatten und wartete, was weiter geschehen würde, denn es war erstaunlich ruhig. Tatsächlich entdeckte ich einen fauchenden und sabbernden Ork, der aus der Finsternis aufgetaucht irgendwen am Stein bedrohte, und der mir praktischerweise den Rücken zudrehte. Merke : Orks lassen sich von hinten besonders gut erschlagen. Bis in die tiefe Nacht hinein gab es fortlaufen Orkangriffe in Wellen. Die Heiler waren schwer beschäftigt und im Lanzarett wurden die Tische knapp, auf denen man die Schwerverletzten lagerte. Irgendwann kehrte schließlich Ruhe ein und die Orks gaben ihre Angriffe fürs erste auf. In der Taverne kursierten allerlei Gerüchte, wer und was die Angreifer waren und was sie genau beabsichtigten. Mehrere Personen, die das im Stein steckende Schwert berührt hatten, waren verschwunden und noch nicht wieder aufgetaucht. Auch wurde von einem Drachen gemunkelt, oder einem Drachenei, aber niemand wußte etwas Genaues.

Am nächsten Tage blieb es ruhig. Sehr ruhig. Bis in den Nachmittag hinein passierte absolut nichts. Da aber die Sonne tatsächlich mal schien, räkelte sich die Ritterschaft vor dem Hof und genoss die wärmenden Strahlen. Immerhin war eine ganze Menge Prominenz anwesend. Reichsritter Langoras, Reichsritter Orelan, Reichsritter Elrin, dazu der Graf von Averbergen, und ich glaube noch der Graf von Frostien. Außerdem waren Kender zugegen, und ein jeder achtete auf sein Hab und Gut, bevor es von den Kendern weggefunden werden konnte.

Als endlich die Orkhorden wieder aus dem Gehölz hervorbrachen, bekam ich den Auftrag, ein Fäßchen Bier zu bewachen, wärend sich die anderen hauen durften. seufz Überraschenderweise hat man es auch ohne mich geschafft, die Angreifer niederzumachen. Immerhin konnte ich das meiste gut von meinem Platz aus beobachten. Im weiteren Verlauf des Tages schloss ich mich dann einer Gruppe Söldner an, die den Wald durchstreiften und Orks suchten. Tatsächlich konnten sie auch einen gefangennehmen und ein bemaltes Brett erbeuten, das die Orks verbuddelt hatten. Ein weiterer Ork konnte vom Anführer der Söldner gestellt werden (ein Elf namens Farin oder so ?) Er rannte schreiend auf einen Ork zu, der ebenfalls brüllend von einem Hügel hinab galloppierte, und beide krachten höchst sehenswert und mit viel Getöse zusammen. Die Anwesenden forderten unter Gejohle und Handgeklapper eine Wiederholung.

Zurück beim Hof stellte ich fest, daß die Orks die alte Taverne neben dem Hof besetzt und eine iberische Frau als Geisel genommen hatten. Zudem hatten sie den Zugang zum Tavernenhof verbarrikadiert. Zahllose Ritter standen drumrum und beratschlagten, was nun zu tun sei. Einige fingen sich Verletzungen ein, wenn sie der Einfriedung zu nahe kamen und die Orks geifernd mit ihren Waffen nach ihnen schlugen. Auch hatten die Grünlinge eine Bogenschützin dabei, die immer wieder unachtsame Streiter traf. Auch eine Magierin verbreitete aus ihren Reihen heraus nach Kräften Ungemach. Der Graf von Averbergen und Reichsritter Orelan (und Reichsritter Elrin ?) beratschlagten in einer Ecke, plötzlich sprang dort eine Magierin hervor, bespritzte die Gefangene über die Einfriedung hinweg mit einer Flüssigkeit und der Ruf “Sie ist versteinert” schreckte unsere Mannen auf. Sofort rissen einige die Barrikaden nieder und Schildträger drangen durch die entstandene Lücke auf die Orks ein, die nach kurzem und heftigen Kampf darniedersanken, bis auf etwa vier, die sich in der eigentlichen Taverne verschanzten. Auch hier schlug nun wieder die Stunde der Heiler und Magier, die sich um Verletzte und die Geisel kümmern mußten. Da niemand dem Ruf nachkam, die Taverne niederzubrennen, um die Orks auszuräuchern, kam es, wie es kommen muß0te - in einem unerwarteten Moment machten die verbliebenen Orks einen Ausfall und verletzten mehrere Streiter, bevor sie selber ihr grünes Leben aushauchten. Lediglich einer oder zwei schafften es schwerverletzt in den Wald.

Nach dieser Episode zogen sich die Rittersleut erst mal zurück und reorganisierten sich, während die Magier einen riesigen magischen Kreis vorbereiteten. Den Gerüchten nach war ein weiteres bemaltes Brett aufgefunden worden, und irgendwie konnte wohl als einziger der Reichsritter Orelan das offensichtlich magische Schwert führen, das als einzig Waffe den obersten Finsterling der Angreifer verletzen konnte.

Jetzt bahnte sich die entscheidende Schlacht an, da endlich dem ganzen Spuk ein Ende gesetzt werden konnte. Rüstungen wurden ausgebessert, Schilde aufgenommen - sogar meine zarte Begleiterin griff zur Halmbarte und stand in der zweiten Schlachtreihe ihren Mann. Hinter dem Hof dann bezogen die Gewalthaufen ihre Stellungen, und nachdem sich Orks und Ritter nach Kräften beschimpft und beleidigt hatten, begann der Kampf. Ich stand zusammen mit der Schwarz-Weißen Garde im Zentrum. Es gab ein Hauen und ein Stecken. Die Orks hatten ihre Stellung ungünstig gewählt, im Zurückweichen wurden sie zwischen unserem Heer und einem Zaun gefangen und konnten sich schlecht bewegen. Zudem hackten die Streiter aus der zweiten Reihe (allen voran meine Begleiterin) mit ihren Hellebarden zwischen unseren Schilden hindurch emsig auf die Orks ein, während die erste Reihe mit den Schwertern säbelte. Die Orks wußten gar nicht so genau, gegen was sie sich als erstes verteidigen sollten, und so worden sie der Reihe nach niedergemacht. Hochrufe schallten über das von Gefallenen und Verwundeten übersähten Schlachtfeld und die Heiler schwärmten aus. Erst jetzt konnte ich mich umsehen. Reichsritter Orelan war bewußtlos, hatte aber den Oberbösewicht erlegt. Die edle Ayla war von Orks verletzt worden, die an der äußersten rechten Flanke die Schlachtordnung umgangen hatten. Insgesamt waren unsere Verluste aber erfreulich gering, was wohl daran lag, daß die Orks keine Stangenwaffen und nur einen Bogenschützen hatten. Dennoch, die Schlacht war geschlagen, der Tag gerettet.

Den Rest des Tages wurde in der Taverne gefeiert. Die Rüstungen konnten abgelegt werden. Reichsritter Langoras hielt noch auf unserer Kämenate mir und einigen Auserwählten einen ebenso lehrreichen wie unterhaltsamen Vortrag über larhgotische Geschichte und Politik, und die wiederhergestellte Ayla verführte uns (mich, meine Begleiterin Cho, und den werten Norgrimm) in der Taverne zu einem Schluck Keltentrunk nach geheimem Rezept, der einem die Haare von der Brust fallen ließ. Bald zog ich mich zum verdienten Schlummer zurück, so daß ich gar nicht mehr mitbekam, daß der allseits beliebte Staatsdämon Teshup direkt vor dem Gut auftauchte, und erst den wackeren Norgrimm und dann den tapferen Reichsritter Langoras verletzte. Alles weitere müssen jene erzählen, die nicht wie ich schon in tiefem Schlummer lagen. Offenbar wurde der Dämon jedoch vertrieben, denn sonst könnte ich hier und heute kaum diese Geschichte erzählen.

Ich hoffe, andere können die Lücken füllen, die noch in der Chronik um den Winter in Averbergen dieses Jahres verbleiben.

Yorkfeuer 2007 (Ostern 2007)

OT vorweg: Dieses ist die kurze Version der Reisenotizen. Sie sind so auch in der Bibliothek zu Oerhus zum Nachschlagen zu finden. Es handelt sich um reine IT-Notizen.

Moha 2007-04-13

Reisenotizen der Reise ihrer Gnaden Gaea, Gräfin zu Oerhus nach Lohweiler in Gerland für die Zeit des Yorkfeuers im Jahre 13/14 n.Y.

Reisegesellschaft:

Die Reise von Averbergen bis zum Weiler Lohweiler in Gerland verlief ohne größere Probleme.

Vor Ort zunächst angetroffene Oerhuser und Averbergener:

Der Geselligkeit wegen große Essensrunde aus oben genannten Personen beschlossen und zu dieser Rosies Gerlinde aus Hammerburg hinzugebeten.
Unterkunft für alle im Gasthaus nicht möglich, so wurde die Gesellschaft getrennt im Gasthaus (Hohepriesterin Sina, Hohepriester Aron, Ihre Gnaden Gaea und Schreiber Ares), sowie mehreren Zelten untergebracht.
Bannerdichte am Orte zufriedenstellend.

Vor Ort nach und nach anwesend gefunden:

Anreisetag

Die Suppe der Schenke am Abend deutet darauf hin, dass die Köchin unter leichtem Liebeskummer litt.
Der Handwerker Johann hat die Banner von Oerhus und Averbergen aufgestellt.
Reichsritter Gregor entkommt nach zweieinhalb Jahren von den Orks und muß längere Zeit von den Heilern versorgt werden und sich kurrieren.
Hora ist offensichtlich in Ludwigstein angekommen und wurde von seiner Majestät zu seiner Verurteilung mitgeführt. Warum aber die Bewachung auf seine Sicherheit ausgerichtet und nicht auf die Sicherheit des Lagers und seiner Majestät ist unklar?
Hora bewegt sich scheinbar unbehelligt im Gefolge seiner Majestät, was zu Unverständnis und Besorgnis unter den anwesenden Grafen von Averbergen, Hammerburg und Oerhus, der Priesterschaft, Reichsritter Langoras und Ritter Rhavin Ordos zu Süsel führt. Beim Mahle seiner Majestät in der Schankstube sitzt der Beschwörer keine zwei Personen weiter.
Seine Majestät bittet die Anwesende Reichselite nicht zu einem Gespräch zu seiner allgemeinen Information. Über Reichsritter Langoras bittet diese dann um ein solches Gespräch, welches seine Majestät mit dem Hinweis auf eine öffentliche, allgemeine Audienz seinerseits am nächsten Tage zur Mittagsstunde ablehnt.
Informationsaustausch und Sammlung Wissens zu Hora ergiebt: Hora wurde nicht vom hohen Herrn Langoras selbst, sondern in seinem Auftrage von den hohen Herren Elrin und Orelan gen Ludwigstein begleitet, kam dort aber ohne eben jene an.
Die Sorge um seine Majestät und die verschollenen Reichsritter führt zu später Stunde zu einer erneuten Anfrage durch den hohen Herrn Langoras bei seiner Majestät, welcher auch diese Bitte um ein Gespräch ablehnt.
Man tut es seiner Majestät gleich und auch ohne IrrShin-Tag kann man frönen, das wurde geprüft und festgestellt.
Eine Frau des Konvents soll in der dunklen Nacht von Wölfen, eventuell einem Werwolf, getötet worden sein. Sie wird in der Halle des Wanderers aufgebahrt.
Langoras gab sein Schwert an seine Majestät zurück, welcher es annahm und ihn somit aus dem Stande eines Reichsritters entließ.
Gegen den sehr frühen Morgen, äußert seine Majestät wohl den Wunsch, die Priesterschaft zu sprechen, welche aber bereits unabkömmlich ist.

Tag vor dem Yorkfeuer

Die Mahlzeiten der Lagergesellschaft ausreichend und gut. Gesellschaft gut gelaunt.
In der Schenke seltsamer Geruch und die Suppe am Abend wurde erst sehr spät gereicht. Gewöhnungsbedürftig, aber sättigend, es wurden zur Überbrückung die Reste der Vorabendsuppe ausgegeben.
Bereits beim morgendlichen Frühstück wurde der Segen Alinas uns zuteil, als sie Novizin Nele zu einer ihrer Priesterinnen erhob.
Während der - zuvor nicht ausgerufenen - öffentlichen Audienz, zu der seine Majestät die anwesenden Grafen und deren Vertreter, zur Mittagsstunde des Tages befahl, wurden von seiner Majestät folgende Dinge angesprochen:
* den Kampf gegen Teshup wollte seine Majestät mit allen Mitteln führen.
* Das von Hora in Averbergen vorgewiesene Schreiben seiner Majestät sollte die von ihm durchgeführten Handlungen nicht abdecken. Es wurde dem Grafen von Averbergen zugesagt, dass ihm Hora zu späterer Zeit übergeben werden sollte.
* Einer der Anwesenden berichtete über eine Begebenheit von letzter Nacht, in der sich Reichsritter Langoras gegen den direkten Befehl des Königs gestellt hatte, Nik Grinwin nicht anzurühren. Seine Majestät wollte von den Anwesenden wissen, wie sie darüber urteilten.
* Nik Grinwin und Aludra Caspai sollten weiter gegen Teshup vorgehen können und erst später über sie entschieden werden.
* Langoras, Hora, Nik Grinwin und Aludra sollten vom Konzil geprüft werden.
Währenddessen wurden die Holzfäller von Orks gefangen genommen und sollten zunächst gegen eine Kette ausgetauscht werden, um die Orks dann zu töten.
Die Schwarz-Weisse-Garde wurde erst einmal unter Befehl des hohen Herrn Gregor vom Rabenfels gestellt und von diesem beurlaubt, da er in der Genesung sich nicht darum kümmern kann.
Hora wurde geprüft und es wurde festgestellt, dass er von den Göttern nicht wahrgenommen wird.
Langoras wurde geprüft und es wurde befunden, dass er reinen Herzens und reinen Geistes ist.
Später am Tage wurde Hora dem Grafen von Averbergen übergeben, welcher ihn an einem geheimen Orte richten wollte. Zuvor schrieb Hora noch einen Brief an seine Mutter.
Während der Verabschiedung Horas von seinen Freunden Nik Grinwin und Aludra vor seiner Hinrichtung, beschwor Nik Grinwin Teshup, welcher Aludra Caspai tötete, bevor er selbst geschlagen werden konnte.
Nik Grinwin trug schwere Verletzungen davon, welchen Alina eine dauerhafte Heilung versagte.
Gegen Nik Grinwin durfte auf Befehl seiner Majestät noch immer nicht vorgegangen werden.
Am späten Nachmittag wurde bekannt, dass seine Majestät gegen Teshup anzutreten gedachte. Das gesammelte Wissen des Ordens der Quintaner sprach dafür, dass auch dieses den Dämon nicht vernichten würde.
Am Abend wurden alle Anwesenden zusammengerufen, um Zeuge zu werden, wie seine Majestät Nik Grinwin die Anweisung gab, Teshup zu beschwören. Hernach streckte seine Majestät den Leib Teshups nieder, welcher sich – wie üblich – in Luft auflöste. Hohepriester Aron teilte seiner Majestät mit, dass sich der Leib in Luft aufgelöst hätte, woraufhin dieser selbst annahm, dass er wiederkehren würde.
Das Lied Grimwart Lothbroksons, Gardist der Schwarz-Weissen-Garde, über den Kampf anliegend.
Redallka nutzte die Gunst der Stunde und des unbewachten, siechen Derakalls, um zu ihm vorzudringen. Dort wurde sie mühsam gestellt, floh aber später doch zunächst wieder. Teshups Amulett aber, konnte ihr abgenommen werden und Nik Grinwin bannte es in ein Kästchen, welches er stetig mit Energie füttern musste. Gleich am nächsten Morgen sollte er es anderen Magiern am Orte lehren, so seine Majestät.
Derakall wurde von den Magiern welche ihn zur Fallenstellung vergiftet hatten geheilt.

Tag des Yorkfeuers/letzter Tag des Jahres 13 n.Y.

Die Reisegesellschaft ist gut versorgt und genoss besonders das Frühstück.
In der Schenke gab es am Abend Derakallinensuppe, schmackhaft, wenn auch nicht von Vielen bemerkt.
Seine Majestät schickte seine Gnaden Klaas Radebrecht zu Hammerburg wider jeder larhgotischen Sitte noch beim Frühstück zum Zelt der Reisegesellschaft, um sofort einen Trank und einen Ring einzufordern. Unverständnis bei der Gesellschaft, es wird sich gekümmert werden.
Redallka wird sich auf dem Gulltopphof niederlassen und diesen bewirtschaften. Derakall begleitet sie zunächst dorthin.
Der Konvent hielt einen öffentlichen Diskurs um die Rolle des Fünften in der Götterwelt.
Die nicht heilenden Wunden Nik Grinwins, sowie sein offensichtliches Nicht-Ausführen des Auftrages seiner Majestät - der Einweisung seiner Kollegen in die Zuführung von Energie auf das Schutzkästchen - und die somit unmögliche Prüfung durch das Konzil besorgt die Reisegesellschaft, wohl aber nicht seine Majestät.
Orks stürmten das Zelt der Reisegesellschaft in dem sich keine Gardisten aufhielten. Hohepriester Aron wurde schwer verletzt, Hohepriesterin Sinas Kehle wurde von einem Orkmesser aufgeschlitzt. Sie verstarb später an ihren Verletzungen. Die Orks waren auf der Suche nach einer Kette.
Seine Majestät wurde sowohl von Lilian, wie auch von ihrer Gnaden informiert, dass die Hohepriesterin das Yorkfeuer nicht mehr erleben wird, kam aber nicht an ihr Sterbebett.
Ihrer Gnaden wurde von Langoras mitgeteilt, dass seine Majestät ihr Auftreten als beleidigend aufgefasst hätte.
Nach dem Tode der Hohepriesterin tauchte Rudgar Eisenstab auf. Er wurde erst durch das Eingreifen, des Hammeriten Kristallbrunner und der versammelten Larghoten wieder vertrieben.
Die Schwarz-Weisse-Garde beendete den Urlaub.
Eine Stunde vor Sonnenuntergang rief seine Majestät die Grafen von Averbergen, Hammerburg und Oerhus, sowie den Ritter zu Süsel zu sich. In Anwesenheit von Langoras teilte er ihnen mit, dass er ausziehen wolle, im Telumendilwald nach seinem Erbe zu forschen und zu lernen, die Völker Larhgos zu einen. Für die Zeit seiner Abwesenheit wolle er Langoras als Truchsess einsetzen als ‚König ohne Krone’.
Seine Majestät sieht Kür und Landrecht als das höchste Recht Larhgos an und von daher sollte beim Tode des Truchsess die Kür einen neuen König küren. Die Anwesenden sehen dieses Vorgehen als einen Verstoß gegen dieses höchste Recht, welches sicherstellen soll, dass Larhgo immer einen König hat, der seinen Aufgaben gewachsen ist. Nach Landrecht und Kür ist Larhgo kein Erbkönigreich. Der Thronfolger wird auch nicht von seinem Vorgänger bestimmt.
Trotz des Hinweises, dass seine Majestät freisteht sich nach der Reise erneut zur Kür stellen könnte, verkündet er wovon ihm zuvor abgeraten wurde vor Entzündung des Yorkfeuers. Seine Majestät verließ das Yorkfeuer und Lohweiler während der Feierlichkeiten heimlich mit seinem Gefolge und den Reichsinsignien.
Marius, Hauptmann der Wacht in Hammerburg wurde am Yorkfeuer zum Ritter geschlagen.
Torben Gernerich wurde vor brennendem Feuer zum Hofmagus in Hammerburg ernannt, er soll Rosies Gerlinde mit nach Hammerburg nehmen.
Der Leichnam der Hohepriesterin Sina wurde als höchste Ehre dem Yorkfeuer übergeben.
Der Leichnam Aludra Caspais wurde ebenfalls dem Yorkfeuer übergeben, welches Nik Grinwin zum Anlass nahm eine Anklage gegen Langoras zu richten und danach den Ort fluchtartig zu verlassen. Er nahm das Kästchen samt Amulett Teshups mit sich und ist als hinterhältig und gefährlich einzustufen.
Um den Frieden des Yorkfeuers nicht zu zerstören bitten die Grafen von Averbergen, Hammerburg, Oerhus und der Ritter zu Süsel Hohepriester Aron noch während das Feuer brennt, um die Prüfung ob eine Kür einberufen werden könnte, dieses wenn aber erst am nächsten Tage zu verkünden.

Tag nach dem Yorkfeuer/erster Tag des Jahres 14 n.Y.

Zum Frühlingsopfer verkündete der Konvent, dass einige Personen sich auf den Weg machen würden, um einen neuen Platz für den Stamm zu suchen.
Ritter Marius aus Hammerburg bat die Schreiberin Lia sein Flehen zu erhören.
Die Bekanntmachungen Langoras’ sind anliegend zu finden.

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