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Güldenhain

Das Herzogtum Güldenhain

Landschaftsbild

Güldenhain liegt ungefähr eine viertägige Schiffsreise östlich von Larhgo entfernt. Es ist eine von tiefen Fjorden an den Küsten, im Landesinneren von hohen Ebenen und Bergwäldern geprägte Landschaft. Lediglich im Tal des durch die Mitte des Landes verlaufenden großen Flusses „Klinge“ finden sich ausgedehnte Felder und Weiden zur Viehzucht. Ansonsten wird das Land durch Hochlagen dominiert und im Osten, Südosten und Süden auch von einer massiven Gebirgskette, dem „Zinnengrad“, begrenzt. Im Westen bedeuten Hügel mit dichter Bewaldung, zur Küste hin auch Sümpfe, Güldenhains Grenzgemarkungen. Im Norden und Nordosten wird den Landen durch das Meer ein Ende gesetzt.

Bewohner und Städte

Die größten Städte sind in Rangfolge von Größe und Bedeutung:

- Güldenstadt (Herrschersitz und Kammergericht), im Zentrum des Landes

- Bryggholm (Hafen der Admiralität und der Handelszunft), an der Mündung der Klinge

- Weißquell (Zentraler Umschlagplatz der Erzminen), nahe der Quelle der Klinge im Süden

- Seeburg (Akademie und Universität der Admiralität), an der Küste

Güldenhain wird vorwiegend von Menschen bewohnt. Man sieht keine Elfen, aber auch keine Orks in Güldenhain. In den hohen Gebirgszügen siedeln Trollsippen, die zuziehenden Orkrotten schnell den Garaus machen und ob dieser Taten von den Güldenhainern zwar geschätzt, ansonsten aber gemieden werden. In den südlichen Bergen nahe Weißquell wird Handel mit Zwergen betrieben. Die Zwerge erreichen das Land von Süden her über eine unterirdische Straße und haben wohl keine Stadt innerhalb Güldenhains Grenzen.

Wirtschaft und Handel

- Güldenhains Erzeugnisse sind: Erze, Salz, Holz, Pottasche, Kohle, Pelze, Met, Honig, Wachs, Wolle und Fisch.

- Benötigt werden: Wein, Bier, Tuche, Waffen, Kanonen, Schießpulver, Getreide, Schmuck, Tabak und andere Luxusgüter.

Glaube

- Der vorherrschende Glaube in Güldenhain ist vielfältig und wird in den Tempeln und heiligen Stätten des Landes ausgeübt. Glaube an sich ist in Güldenhain allerdings eine sehr persönliche Sache, über die man selten Auskunft gibt und die man in der Regel auch nicht erfragt.

- Zurzeit scheint es, als nehme der Einfluss des unter der Herrschaft Ludegranz’ erstarkten Bettelordens der „Dasteran“-Priester, die mittellos das Land durchstreifen, wieder ab. Der Orden unterhält aber wohl irgendwo noch ein Kloster.

- Der König hat erst kürzlich erneut auf das Recht zur Glaubensfreiheit hingewiesen.

Geschichte

Güldenhain war als Baronie einst Teil eines umfassenden Herrschaftsgebiets, das von den betagten Güldenhainern nur das „Alte Reich“ genannt wird. Es erstreckte sich weit über die Berge des Ostens und Südens in die Welt hinein und damals war Güldenhain im Nordwesten der einzige Zugang zu den nördlichen Meeren und die Stadt Bryggholm somit eine bedeutende Handelsstadt. Dieser Glanz verflog aber zusehends, nachdem nun lange Jahre schon keinerlei Nachricht, Handel oder Gesandtschaft des Königs mehr über den Zinnengrad hinweg Güldenhain erreichte. Dennoch legten die letzten Herrscher von Güldenhain ihren Titel als Baron nie ab, da sie sich immer noch in der Tradition des Reiches sahen, obwohl sich das Land im steten Niedergang befand. Den Tiefpunkt der jüngeren Geschichte Güldenhains markiert der Putsch des Baron Ludegranz vor acht Jahren, der zunächst seinen Vater, Baron Liudewolf, töten ließ und im selben Atemzug seinen älteren Bruder Ludevig in den Kerker verbannte. Später wiederum konnte Ludegranz durch einen Aufstand von Edelmännern des Landes vertrieben werden. Seitdem sitzt der rechtmäßige Erbe Ludevig auf dem Herrscherstuhl und das Land gesundet zusehends, nachdem neue Handelsbeziehungen zum westlichen Ausland und den Zwergen geschlossen wurden. Aus Ermangelung an Verbindung zu den anderen Provinzen erhob sich Ludevig dann alsbald zum Herzog, um die alten Gründungsrechte für Einrichtungen wie die der Universität, des Kammergericht oder auch der Seestreitkräfte beanspruchen zu können. Denn nachdem der wichtige Seehandel in den vergangen Monden durch Überfälle der Schwarzen Nordmänner empfindlich gestört wurde, musste Ludevig handeln und begann so im Sommer des 5. Jahres seiner Herrschaft Jahres mit dem Angriff auf Angermanland, der Heimat der Seeräuber. Dort konnte die Landungsflotte Güldenhains nach einer heiklen Schwächephase im Winter am Mittsommertag des 6.J.v.L. schließlich den Sieg über die letzte bedeutende Burg, die Eisenfeste, erringen. Herzog Ludevig kontrolliert seitdem nun alle Küsten und wichtigen Orte der Insel und krönte sich am Tage des Jahreswechsels des Jahres 6 in bester Konsequenz daraufhin zum König von „Anghenlande“.

Güldenhains Flotte

Die bedeutsamsten Schiffe der Seestreitkräfte, geordnet nach Alter und Ruhm:

- Der Holk “Mandraenke” unter Kap’tein Burckhardt von Kalen (vermisst)

- Die Karacke “Greif von Bryggholm” unter Kap’tein Jesse Strömming (vermisst)

- Der Koggen “Schaumkrone” unter Kap’tein Kunz von der Rosen

- Der Holk “Stramme Hecht” unter Kap’tein Nils Nillegrind (vermisst)

- Die Fregatte “Rotgold” unter Admiral Johan von Sinten

- Die Karacke “Leu von Güldenstadt” unter Kap’tein Albrecht vom Zahn

- Die Fregatte “Goldbrand” unter Wulf von Walden

Die Handelsflotte wird von Seeburger Koggen dominiert, die neben viel Laderaum gute Steuereigenschaften besitzen. Derzeit gibt es ihrer wohl an die drei Dutzend.