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Conquest2008

1. Eine IT Geschichte über das Conquest 2008

2. Ein OT Bericht

Beides geschrieben von Jens van Dieken

3. OT-Bericht

Geschrieben von Doc


1. Johanns IT Tagebuch

Tjoa, hier stand er nu, der unternehmungslustige Werftmeister. Sein Zelt war im Seefahrerviertel aufgebaut, das kleine Segelboot im Hafen vertäut. Er sollte offiziell hier Briefe zustellen, und inoffiziell wollte er weiter Geld anhäufen um sein Ziel zu erreichen.

Die Sonne ging gerade unter als Johann van Noerdn seine ehemaligen und momentan wiedergewonnene Kameraden von den Oukfreyken ansah. Diese hatten mit den „Seefahrern“ der Mandraenke ihr Lager aufgeschlagen. Etwas mulmig war ihm schon zumute, denn immerhin hieß es ja das die Mandraenke Piraten seien, und nicht sehr gut auf Larhgoten zu sprechen seien. Und dann hier als larhgotischer Werftmeister aufzuschlagen war dann doch ein Wagnis. Aber der Verdienst lockte stärker, als die Gefahr die in abstieß. Denn immerhin sollte hier eine Untotenfestung belagert, und gestürmt werden. Da waren satte Gewinne zu erwarten. Johann lächelte, und schmiss sich auf seinen Steckstuhl, zapfte sich das erste Bier. So ließ er den Abend anklingen, und stellte seine Lauscher auf wer wer auf der Mandraenke ist.

Der Abend schritt weiter fort, und es stellte sich heraus das der Kaptein der Mandraenke wohl immernoch festgehalten wurde, und somit sein Steuermann Piet das Kommando übernommen hatte. Mit ihm waren Sven der Schiffsheiler, Ein Schreiner, Rufus, der Smut (wobei dieser meist nur zur Hälfte anwesend war, entweder mit zuwenig, oder mit zuviel Alkohol im Blut), ein paar gutaussehende Messermädels und noch die eine oder andere Gestalt im Lager waren. Diese erschienen eigentlich recht nett, aber Johann war doch beruhigt das er von bekannten und unbekannten Oukfreyken umgeben war. Auch war es eine zusätzliche Beruhigung die Kameraden um sich zu haben bei der Bedrohung die um das Seefahrerviertel und der Stadt zu finden war. Die Lager von Terra, Ignis, Aeris, Aqua, Magica, den Neutralen und den Orks waren zwar in nächster Umgebung, aber die marodierenden Schwärme von schwarzem Eis und untotem Fleisch waren überall. Und vor allem die Leere mit ihrem hübschen Angesicht lauerte überall.

Und mit dieser abwechslungsreichen Umgebung beschenkt zog Johann erstmal los um sich alles anzuschauen. Die Stadt war recht stattlich, und überall duftete es nach Essen, Süßkram gab es in Hülle und Fülle zu kaufen, Tavernen waren an jeder Straßenecke und überall erklangen die Gesänge von Barden. Dies alles half durchaus die Kommandos, und das Gebrüll des schwarzen Eises zu überdecken, welches vor der Stadt öfters entlangzog. Johann trank mal wieder ausgiebig, und ließ gemütlich von Irr’Shin einlullen bevor er am morgigen Tag mit der Arbeit beginnen würde.

Der Tag begann halbwegs gemütlich mit Kaffee und einem Brötchen, und der Tatsache das Kaptein Bosse von der Mandraenke auch auf Mythodea weilte. Flugs wurde diesem ein Brief zugestellt welcher vom Flottenadmiral von Larhgo abgeschickt wurde. Nach einem kurzem Studium des Briefes waren der Kaptein und der Steuermann schon fast der Ansicht das man die Rückantwort gefüllt mit Latrinenresten zurückschicken solle. Johann war das aber eigentlich recht wurscht, und so machte er sich auf den Weg Geld zu verdienen. Er stapfte geradewegs in Richtung der untoten Festung welche von Elementlageristen belagert wurde. Scheinbar wurde noch nicht genug gekämpft, und so latschte er nur recht uninteressiert zwischen den Kämpfenden herum. Seine Reperaturangebote verhallten ungenutzt. Just als er sich wieder auf den Weg ins Lager machen wollte teilte ihm jemand mit das die Palisade von Terra teilweise eingerissen worden sei, und die wohl Hilfe benötigen würden. Mit einem „Hua, nu geit endlich mol los!“ auf den Lippen stapfte er zum Terralager hin. Und siehe da, es war wirklich ein Teil der Palisade umgerissen worden. Einige metallummantelte Krieger standen mit Hämmer bewaffnet herum, und klopften planlos auf den Palisadenresten herum, um die Lücke zu schließen. Johann lies vor Ort seine Werkzeugkiste auf den Boden plumpsen und rief “Moin Moin, ick buen Johann, un Handwerker van’t Stadt, kann ick bie jo helpen und de Palisade repareeren? Dat koest söben Kupper!“ einer der Krieger schaut auf und lächelte „Aber natürlich, fleißig ans Werk!“. „Betolst du mi dann de Kupper ode well mockt dat?“, der Krieger blinzelte und meinte fest „bezahlen? Wenn ihr die Palisade repariert, dann habt ihr Schutz hinter ihr!“. Nun war es an Johann etwas ungläubig zu schauen “Wiewattdennnu? Ick buen Handwerker, un mutt Geld verdienen. Ick heb in’t Stadt mien eegen Palisade. Van de Schutz hier kann ick mie keen Brot koopen.“ Der Krieger zuckte mit den Schulter, und seufzend nahm Johann seine Werkzeugkiste wieder auf, und zog weiter. Er tingelte etwas über das Gelände, und landete mal wieder in den Schlachtreihen wo er mit Schildreparaturen etwas Geld verdiente. Nach diesen Reparaturen zog es ihn zurück ins Lager, denn der Kaptein Eilerd hatte zum Zubern aufgerufen. Und so ein Ruf ließ keiner ungenutzt verhallen. Im Lager angekommen wurde erstmal die Arbeitskleidung ausgezogen, und nur mit einer Leinenhose, Holzschuhen, einem Becher und einem Handtuch bewaffnet ging es zum Großraumzuber. Es stellte sich heraus das nicht nur Oukfreyken, sondern auch die Mutter Oberin des Separées, und eine ihrer Angestellten mit von der Partie waren, somit wurde die Zeit im Zuber ein rechtes Vergnügen, es gab Bier, Met, Fressen, Weib und Gesang. Nach dieser illustren Runde meinten Aqua und Aeris die Welt mit einem Gewitter aller erster Kajüte beglücken zu müssen. Wobei der gute Johann diese zweite Körperwäsche ziemlich genoss (immerhin hatte er nur seine Hose an), und es war eine recht interessante Erfahrung zuzuschauen wie so manches Zelt seine Lage wechselte, und seine oukfreykischen Kameraden versuchten das Sonnensegel festzuhalten während Johann im strömenden Regen daneben stand und ein herzhaft ein Steak mit seinen Händen verputzte. Vermutlich hatte Irr’Shin seinen Segen auf die Würfel gegeben die Kaptein Eilerd Johann zuvor als Halsschmuck geschenkt hatte. Der Rest des Tages verlief fast ereignislos. Johann blitzte auch beim Magielager zwecks Palisadenreparatur ab. Aber letztlich bekam er von Gaelen, dem Koch der Herberge Albatross noch einen guten Met für einige Reparaturen im Lagerbereich. Danach stellte er nur noch eine Sendung an den Kaptein der Dorothee zu, und ging dann zum Lebertraining über.

Gleich zu Beginn wurde Johann vom Ruf geweckt „Ignis wird angegriffen!“ er seufzte, zog die Decke über den Kopf und brummelte „Na und? de Kokeltruppe is mi doch egol“. Erst einige Zeit später raffte er sich auf, und zog sich an. Währenddessen vernahm er dass sich im Bereich des Magielagers und des Wasserlagers eine große Schlacht anbahnte, die Kupfermünze in den Augen habend machte er sich ohne Essen und Trinken auf den Weg zum Kriegsgebiet. Dort angekommen sah er das das Wasserlager wohl überrannt worden ist, und ein guter Schlag schwarzes Eis, und untotes Fleisch auf dem Feld der Ehre ihr Unwesen trieb. Hier stellte unser emsiger Handwerker fest das es ungefährlich sein kann auf dem Schlachtfeld zu sein, solange man nichts tut, und ungefährlich aussieht. und so saß Johann meist auf dem Feld auf seiner Kiste herum, und betrachtete sich das Gemetzel. Gleichzeitig mit etwas Süßholz Zahnhygiene betreibend wartete er den Moment ab vielleicht irgendwo eine größere Ansammlung zu finden wo es Geld zu verdienen gab. Niemand nahm von dem Handwerker auf seiner Kiste Notiz, oder griff ihn an. Bis zu dem Moment wo Johann sich dachte das auch das schwarze Eis wohl Geld hätte, und einen Krieger mit den Worten „He! Dien Rüstung, sull ick de repareeren?“ ansprach. Scheinbar war die Rüstung so wie sie sein sollte, oder der Träger war an sich etwas wütend. Denn dieser begann seinen Hammer zu schwingen, um Johann den Scheitel zu frisieren. Mit großen Augen, und schneller Reaktion schnappte sich der Oukfreyke seine Werkzeugkiste und glitt unter dem Schlag hinweg. Er flüchtete weiter, zu einer kleinen Ansammlung von Verletzten, wo er dann mit einer schnuckeligen Elbe ins Gespräch kam. Die wilde Mähne, und die süßen Ohren hatten es ihm wirklich angetan, und so interessierte sich unser Tunichtgut mehr für das weibliche Wesen vor ihm, als die Schlacht um ihn herum. Nach einiger Zeit, und einem erfrischendem Gespräch machte sich der Handwerker dann auf den Weg ins Lager, um dann etwas Essbares zu erjagen. Er tingelte etwas durch die Stadt, schaute sich in Ruhe die Stände an, und auch trotz des gammeligen Geruchs der untoten Feste haute er sich den Magen voll. Irgendwann machte er sich dann wieder auf den Weg ins Lager, wo er dann auch die Elbe wieder traf, diese ließ Johann einige handwerkliche Arbeiten durchführen, wobei sie sich mit dem naiven, aber doch recht freundlichem Gesellen unterhielt. Danach machte sich Johann auf den Weg ins neutrale Lager, er wurde von einer ihm bekannten Bardin, und einer Schankmaid auf ein Essen eingeladen. Gleichzeitig solle er sich die neutrale Palisade anschauen, welche bei einem Angriff etwas mitgenommen wurde. Dort angekommen stellte er fest das die Palisade nicht ganz so schlecht war, aber mehr Arbeit machen würde als man an einem Abend vollbringen konnte. So beließ Johann das, und er genoss das Essen und die Gesellschaft. Irgendwann machte er sich dann auf den Weg ins Jolly Roger, um noch einen Brief zuzustellen. Aber da er dort die Person nicht vorfand machte er sich wieder auf den Weg ins Lager, und ging ins Bett.

Dies war der große Tag, nach den ganzen kleineren Schlachten sollte nun die Belagerung ihren Höhepunkt finden. Johann fiel irgendwann aus dem Bette, und machte sich fertig. Er zählte das Werkzeug, raffte seine Kleidung zusammen und bereitete sich vor. Es begann zuerst zwischen den Lagern Aeris, Aqua und so weiter. Dort machten die feindlichen Truppen einen Ausfall mit Hilfe des dicken Oberbosses des untoten Fleisches. Dieser passte mit zwei anderen großen Spießgesellen darauf auf das keiner das Schlachtgelände betrat, und so kämpften drei Lager mit Hilfe ein paar kleinerer Truppen alleine gegen den Rest der Welt. Irgendwann mischte der Monstertrupp dann doch mit in der Schlacht, und so konnte Johann sich auf den Weg machen um Geld zu verdienen. Er pilgerte über das Schlachtfeld, reparierte was ihm vor die Nase kam, und verbrachte so einige Zeit. Irgendwann war das Gebiet geräumt und die Elementlager riefen zum Sturm auf die untote Festung. der wackere Recke folgte dem Ruf, und marschierte mit. Die Schlacht ging vor der Festung weiter, und wieder war das Glück dem Aushilfsschmied hold, und er erarbeitete eine erkleckliche Summe. Als er dann meinte genug verdient zu haben, und sich dachte das nun von den feindlichen Truppen nicht mehr allzu viel zu erwarten war setzte er sich vor der Festung auf seine Kiste, lehnte sich an einen Stein und döste etwas. Aber nur solange bis das Geschehen etwas lauter wurde. Johann öffnete die Augen, und gähnte, als plötzlich etwas weißes vor ihm entlang huschte, und etwas weißen Stoff sein Gesicht berührte. Er schüttelte kurz den Kopf und erschrak als er der weißen Dame auf den Hintern schaute die ihn so jäh aus seinem Halbschlaf gerissen hatte. Es war eine Vinshaar, die Leere. Sie hatte von dem schlummernden Handwerker zwar keine Notiz genommen, aber Johann war alarmiert. Er schaute sich um, sein Blick fiel auf unzählige Rüstungen mit Totenköpfen, Wappenröcken mit blauschwarzem Muster, und allerlei weiße Damen. Die Schlacht hatte sich verlagert, und Johann saß hinter den feindlichen Linien. Er schluckte, und tat was jeder Vernunft begabte Mensch in seiner Situation tun würde: Er schlief weiter. Und so tobte um ihn herum die Schlacht, und mit klopfendem Herzen, döste Johann weiter. Aber nur solange bis ihn eine Hand an der Schulter berührte. Johann blickte mit schlaftrunkenen Augen auf, und sah in die gläsernen Pupillen eines Untoten. Dieser fragte interessiert “Du kannst hier schlafen? Bei all dem Lärm und Gemetzel?“ Johann nickte sachte, schaute die Gestalt mit schläfrigen Augen an. Dieser schmunzelte, klopfte dem Handwerker auf die Schulter und meinte beim weitergehen “Na dann, mach mal weiter“. Johann seufzte leise, und schlummerte etwas weiter. Solange bis er merkte das sich die Schlachtreihen wieder näherten. Der ehemalige Schläfer schnappte sich seine Kiste und ging gemächlich weiter, um Abstand zu bekommen, und möglichst wenige Kämpfer der Antielemente um sich zu haben. Irgendwann setzte er sich dann an die zerstörte Palisade der Festung, und schaute gelangweilt auf die Schlachtreihen um ihn herum. Innerlich klopfte sein Herz, er schaute ob irgendwo sich eine Lücke zum flüchten bot. Aber nichts, und so saß er da weiter, aber nur bis zu dem Zeitpunt wo ein Avatar des schwarzen Eises von einem Kämpfer um Macht gebeten wurde. Als der Avatar ein unheiliges Ritual begann setzte sich der magiehassende Mensch etwas weiter entfernt hin. Um genug Abstand zu haben, und um die beiden im Auge zu behalten. Irgendwann war der Avatar fertig, und er richtete sich auf. Johann stockte, denn der Blick, oder besser das verhüllte Gesicht, dreht sich in Johanns Richtung. Der Handwerker versuchte sich zu beruhigen, und tat so als wenn ihn das alles um ihn herum gar nicht interessierte. Der Avatar ging in Johanns Richtung, blickte den Menschen an und sprach dann leise “Du! was machst du hier?“. Johann atmete langsam, tat recht gelangweilt, obwohl es innerlich in ihm brodelte, und antwortete ruhig “Ick? Ick sit hier nur rum und seh unscheenbar ut.“. Vollkommen unerwartet nickte der Avatar und zog seines Weges, Johann blinzelte und atmete durch. Er schnappte sich seine Kiste, und ging die Schlachtreihen ab. Irgendwo musste es ja eine Lücke geben. Und siehe da, ein Bogenschütze des schwarzen Eises hatte eine geschaffen. Johann nahm all seine Mut zusammen, zog seine Werkzeugkiste an seine Brust und stapfte an dem Schützen vorbei in Richtung der Elementreihe. Und es klappte, scheinbar war der Schütze so verwirrt das er nicht schoss, und die Elementreihe so verdutzt einen Handwerker aus der Reihe des Eises stapfen zu sehen das keiner etwas tat. Und der Geselle ging weiter und weiter, und erst als er seine oukfreykischen Kameraden etwas weiter entfernt einen Verletzten heilen sah, und bei ihnen stand lies er seine Kiste fallen, küsste seine Würfel und dankte Irr’shin recht herzlich das er das überlebt hatte. Nachdem er all seine Sinne wieder beisammen, und seinen Kameraden erzählt hatte was vorgefallen war machte sich der Überlebenskünstler auf den Weg in die Stadt um sein Leben mit einem guten Essen, und einem Bier zu feiern. Es zeigte sich dann das die Elemente leider versagt hatten, und der große Oberboss alle Angreifer kräftig aufs Maul gab. Als er das getan hatte sagte er mit unheilschwangerer Stimme das er alle einen Tag Zeit geben würde um von hier zu verschwinden. Nach dem Essen, einer Verschnupfung (Einer Schnupftabakverkostung) mit dem Bootsmann und der Steuerfrau der Dorothee, sowie dem ersten Kanonier der Fasspiraten machte sich Johann auf dem Weg ins Bett, und legte am nächsten Tag nach dem zusammenpacken mit einigen zahlenden Gästen an Bord ab, und verließ schleunigst dieses Land.

2. Der OT Bericht

Das Conquest aus meiner Sicht, geschrieben von Jens van Dieken aka Johann van Noerdn

Ausschilderung: Von der B6 her hab ich nicht ein einziges Schild gesehen bis ich in Brokeloh reingefahren bin.

Checkin: War sehr gut durchdacht, mit mehreren Fahrtspuren wo jeweils einer den Checkin durchgeführt, und die Bändchen ausgeteilt hat.

Abladen und Zeltaufbau: Ich musste mein Auto in der Abladezone stehen lassen, und die 50 Meter meine Sachen zu Fuß zum Lagerplatz bringen. Der Zeltaufbau gestaltete sich schwierig, da ich direkt am Rettungsweg mein Zelt aufgeschlagen hatte, und so es nicht ganz abspannen konnte. Die Planung bezüglich des Platzes durch die Seefahrerorga stimmte hinten und vorne nicht.

Charaktercheck/Waffencheck: Charaktercheck ging flott da ich den Bogen schon fertig dabei hatte. Ausgeteilt wurden zwei Silber (aus Alu), und drei Kupfer. Der Waffencheck war miserabel, die Spitzen der Schwerter wurden hin und her gedrückt, und mit dem Fingernagel in die Waffe gepiekst um scheinbar den Kernstab zu finden.

Toiletten, Duschcontainer: die Dusch/Toilettencontainer waren meist von einer Horde Menschen belagert. Scheinbar waren die Toilettencontainer so wenig vorhanden das einige Frauentoiletten zu unisextoiletten umdeklariert wurden. Die Dixis waren zahlreich vorhanden und immer sauber.

Versorgung: War immer gewährleistet, es gab einen Supermarkt vor Ort, und genug Fressbuden/Tavernen vor Ort die auch nicht allzu teuer waren.

Die Stadt: War sehr angenehm und groß. Nachts war das Ambiente herrlich, und tagsüber konnte man viel gucken. Es gab sehr viele Stände, und auch IT Institutionen.

Die Lager: Diese waren nicht zu weit auseinander. Machten aber zum größten Teil nicht viel her da die Palisaden zum Teil lächerlich klein wirkten.

Der Platz: War flach, und perfekt zum zelten. Aber für mich persönlich nicht schön. Eine kleinere Asphaltstraße mittendurch war meist ein Ort wo man Autos und Spaziergänger fand.

Ambiente: War in der Stadt mehr als ausreichend vorhanden, besonders die vielen Tavernen waren wirklich toll. Auch die Lager waren innen schön anzusehen. Sehr gestört haben die vielen Fahrzeuge die während des Spiels über das Gelände gefahren sind. Zum Teil sind Sls mit dem Pritschenwagen an der Schlachreihe entlang gefahren um NSCpfeile zu transportieren. Auf der Asphaltstraße mitten durch das Gelände gab es immer einen regen Verkehr von Fahrzeugen: Malteser (kein Prob), Orga, Trecker, Spieler und vor allem Spaziergänger. Unschön war die müstischbedrohliche Musik bei der großen Belagerung am Samstag. Auch waren die Boxen hierfür ein Dorn im Auge, diese waren immer auf der Palisade des untoten Fleisches zu sehen. Der Oberambientekiller war das Wasserlager, welches während einer Schlacht (die rund 100 Meter entfernt war) mit der Kettensäge ein Loch in ihre Palisade schnitt um mit der Ballista hinauschießen zu können.

Musik: Gab es immer, es waren sehr viele Barden in der Stadt unterwegs. Überall gab es die verschiedensten Klänge zu hören. Dieses war sehr schön und angenehm.

NSC: Gab es reichlich. Das Bedrohungspotenzial wurde gut und voll ausgeschöpft. Man hatte wirklich das Gefühl im Feindesland zu sein um eine Festung zu belagern. Die Truppen des schwarzen Eises waren sehr diszipliniert, und haben mit ihrer Kampfweise immer wieder schnell Boden wettmachen können. Leider sind diese immer zu schnell gestorben, um dann etwas weiter weg zu respawnen. Dann sind diese wieder angetreten wenn der Schwarm vollständig war. Die Obermuftis waren wirklich respektseinflößend. Die hatten große Rüstungen, und verstanden etwas von ihrem Tun. Der Fleischgolem war groß und annähernd gut dargestellt. Die Festung des Feindes war groß, und machte einen sehr guten Eindruck. Einzig die Avatare hätten vielleicht etwas besser, und respektseinflößender aussehen können.

mein Fazit: Eine Erfahrung die es Wert war gemacht zu werden. Aber leider auch nicht mehr. Die Querelen zu Anfang im Seefahrerlager waren sehr störend. Nachdem ich mein Zelt so halb aufgebaut, und eingeräumt hatte (Hinten waren die Zelte ja dichtgedrängt), stellte dann ich fest das vorne soviel Platz war da man da einen LKW hätte parken können. Sehr missfallen haben mir besonders die ganzen Autos die ständig irgendwo herumgegurkt sind, genauso wie die ganzen Spaziergänger auf der Straße. Der Waffencheck war ja auch ein fettes Manko. Die Lagerpalisaden sahen zum größten Teil erbärmlich aus. Die Kämpfe waren, aus meiner Sicht, vollkommen unorganisiert (Mit Ausnahme des großen Heers, und einiger kleiner Gruppen.) und planlos. Es standen die Spieler in losen Gruppen herum, oder hackten in loser Schlachtformation wild auf den Gegner ein. Ich glaube das hier keine Gruppe, sondern eher tausende kleiner Helden gekämpft haben. Bei dem ganzen Gemetzel frage ich mich auch wieso kaum welche sterben. Ich will nun nicht den Realismus an die Wand malen, aber das hat für mich einen schalen Beigeschmack. Genauso war es komisch für mich das die Lager keine gemeinsame Front zusammen bekamen um den Feind zu besiegen. Immerhin war das Setting ja das so das das untote Fleisch belagert werden sollte, was ja ein erheblicher Grund ist zusammen zu arbeiten. Auch war es in dieser Situation komisch Paladine schulter an Schulter mit Khornebeserkern zu sehen, und zuzuschauen wie einige Elben Drowbrüder im Spinnengewand heilen. Genauso wie der Ork der den Zwergenkrieger verletzt aus der Schlacht trägt. Irgendwie hat hier das eine Bild nicht zum anderen gepasst.

Als Handwerker in der Schlacht habe ich super viel zu tun bekommen, ständig gab es irgendwo kaputte Schilde. Oder dann und wann auch mal ein Rüstungsteil zu reparieren. Dieses, und einige Situationen mit Leuten die ich sowieso schon kenne waren so ziemlich die einzigen Highlights (OK, das eine Mal wo ich eingenickt, und hinter der feindlichen Linien aufgewacht bin war auch echt toll grinz)

Die Kirsche auf der Torte war das einladen. Mir wurde gesagt das ich erst alle meine Sachen über die 50 Meter in die Abladezone schaffen solle(während des Regens) bevor ich meinen Wagen holen konnte. Als ich dann am einladen war sah ich zahlreiche Farhzeuge die gemütlich zwischen den Zelten entlangfuhren um dann direkt bei ihrem Platz einladen zu können.

Alles in allem muss ich sagen das mit das CoM? so nicht zusagt, und ohne einen sehr triftigen Grund zu haben werde ich es auch nicht wieder besuchen.

EDIT: Es scheint als wäre noch irgendwie etwas Plot für das Seefahrerviertel geplant worden. Aber aufgrund von Querelen, und Planlosigkeit der CoMorga? ist dieses untergegangen.


3. OT-Bericht von Doc

Ich kopiere hier einfach größtenteils das rein, was ich schon in anderen Foren dazu geschrieben habe, aber hier noch ein paar Eckdaten dazu :

Ich war im Freien Lager, das sich aus dem Neutralen Lager und dem Söldnerlager zusammensetzte - keine gute Kombination, da die Söldner keinen Finger ohne Bezahlung gerührt haben. Die Lager werden wohl ab nächstem Jahr wieder getrennt.

Freies Lager : ca. 1000 Spieler, davon etwa 90 Heiler und etwa 90 Magier mit mehr Magierängen als das gesammte Magielager.

Vor Ort war ich als Hubert Schreiber aus den Grenzlanden, derzeit Fuhrunternehmer und Mitglied der Bardengilde Mythodeas - und OT als der schlimmhaftigste gewandungsgrillende Schlachtentourist, den man sich denken kann. Ich wollte mich vom DF erholen, und das habe ich auch.

Aber nurn zum eigentlichen Bericht.

Nein, natürlich nicht. Die beiden Events lassen sich einfach nicht als Ganzes miteinander vergleichen, da beide ihren ganz eigenen Character haben.

Trotzdem - ich habe dieses Jahre beide Events nacheinander mitgenommen und möchte an dieser Stelle beide mal in Teilbereichen loben und tadeln - mit der Einschränkung, daß dieser Text, den ich in BEIDE Foren einstelle, meine PERSÖNLICHE? Sicht der Dinge darstellt und nicht immer bewerten soll. Außerdem kann ich ja auch nur kommentieren, was ich gesehen und gehört habe, und das wird immer nur ein kleiner Ausschnitt des ganzen Festes gewesen sein. Gegenteilige Meinungen sind also zu erwarten, aber deswegen betone ich ja auch so, daß es eben nur MEINE Meinung ist. Legt also einerseits meine Worte nicht auf die Goldwaage, andererseits sollen sie hier und da aber durchaus ein bischen provozieren.

Auf geht´s mit der Anreise. Da unterscheiden sich die Events doch wenig. Ich hab 111 km zum CoM? und etwa dreimal so viel zum DF. Die Abfertigung scheint mir beim Checkin etwa gleichschnell zu sein, auch waren Waffen- und Charactercheck bei beiden Veranstaltungen elend langsam. Zu viele Spieler, zu wenig SL. Wettertechnisch war die Differenz ebenfalls eher gering - es war Anfangs unerträglich heiß, was gutes Rollenspiel und körperliche Aktivitäten auf ein Minimum reduzierten.

Die Toiletten. Bei beiden Veranstaltungen kein Ruhmesblatt. Der Weg zum Klo war bei beiden Veranstaltungen definitiv zu weit. Ein alter (hüstel) Mann wie ich läuft öfter als andere, und da ist das schon nicht mehr spaßig, wenn man jedes mal schon einige Minuten Fußweg pro Richtung (!) einkalkulieren muß. Den Vogel schoss allerdings das CoM? ab - 8 Toiletten (kein einziges Pinklelbecken dabei) für etwa 700 Männer ! Da muß man kein Mathegenie sein, um vorher zu wissen, daß das nicht hinhaut. Die Orga hat es nicht geschafft, mehr Klos zu besorgen (ist es nicht die Aufgabe einer Orga, Probleme zu lösen ?), stattdessen schaffte man es nach drei (!) Tagen, die Klos zu Unisextoiletten umzudeklarieren, so daß alle 1000 Bewohner des Freien Lagers immerhin 16 Toiletten incl. der ehemaligen Damenklos hatten - was die Wartezeit von etwa 15 min je Pinkelgang fast auf null min reduzierte, aber den grauenvollen Zustand der Klos leider nicht. Männer brauchen offenbar eine Pissrinne, jedenfalls ab einem gewissen Alkoholpegel.

Münzen. Die Münzen des DF sind schön, ich mag sie jedenfalls. Die vom CoM? mag scheinbar keiner, weil sie außerhalb des CoM? nicht viel wert sind. Die einzigen Münzen, die ich kenne, die man festhalten muß, weil sie einem sonst von einem heftigen Windstoß von der Hand geweht werden können. Beim DF bekommt man als Spieler drei Kupfermünzen, beim CoM? hingegen drei Silber- und eine Kupfermünze (war bei Johann offenbar auch noch wieder anders). Wer hat sich diese Aufteilung nur ausgedacht ? Eine galoppierende Inflation ist natürlich die Folge. Nichts gegen die Höhe, aber dann doch bitte lieber dreißig Kupfermünzen, denn sonst kann man ja unterhalb eines Silbers kaum was ausgeben, mangels Kupfer. Die IT-Preise sind entsprechend hoch.

Ambiente. Bei beiden nicht so viel, Großcons eben. Das CoM? hat eine sen-sa-tio-nelle Stadt ! Da kann sich das DF noch eine ganze Menge abschneiden ! Groß und einmalig schön, kaum grelles elektrisches Licht außerhalb der OT-Händler, ein wirklich einmaliges Erlebnis ! Da keine Außenbeleuchtung der Händler gestattet ist, kommen die vielen kleinen Kerzen und Fackeln ganz anders zur Geltung. Einfach toll ! Leider macht das CoM? viel von diesen Lorbeeren wieder zunichte, indem wärend der gesamten Endschlacht, ob Ihr es glaubt oder nicht, aus Lautsprechern das gesamte Schlachtfeld (und auch die Stadt) mit Gruselmusik beschallt wird - einer Endlosschleife, immer dieselben vier Takte, über Stunden hinweg. Unerträglich ! Absolut ambientekillend und hart an der Grenze zur akustischen Umweltverschmutzung.

Geographie. Auf dem CoM? ist das Gelände ebener, das bedeutet einen halbwegs horizontalen Schlafplatz (beim DF eher die Ausnahme) und weniger Kletterpartien, wenn man sich von A nach B bewegt. Sehr angenehm.

Information. Das CoM? ist eigentlich immer sehr offen, was man so treibt in der Orga. So konnte man z.B. beim CoM? immer gut erfahren, wie denn gerade der Anmeldestand der Lager ist, wärend sowas beim DF scheinbar als geheime Kommandosache gilt. Ähnlich bei allem anderen - man erfahrt beim DF eigentlich nichts, wenn man nicht extra quengelnd nachfragt - und auch dann nur zögernde Infos.

Organisation generell : Hm. Also das kann ich nur schwer vergleichen. Beim DF ist uns NSC viel versprochen und fast nichts gehalten worden. Beim CoM? war ich als Spieler und hatte daher keinen Einblick in dererlei Dinge. Dafür hatte ich aber beim DF einen recht guten Überblick über die Gesamtsituation des wer kämpft für was und warum. Beim CoM? konnte mir eigentlich niemand derer, die ich frage, sagen, was eigentlich gerade vor sich ging, oder wer eigentlich so genau warum wen angriff. Im Grunde lief es auf ein schulterzuckendes “Wir moschen die NSC” hinaus.

Endschlacht. Da sind die Konzepte völlig verschieden. Beim DF kämpfen die Endschlacht letztlich die Lager der SC aus, was eine Unmenge an Diplomatie im Vorfeld bedeutet und auch einen “würdigen Gegner” garantiert. Beim CoM? hingegen greifen alle Lager die NSC an. Diesmal in einer Belagerung der großen Feste des Bösen. Ich fand es als Schlachtentourist wirklich nett anzuschauen, wie die Pfeile umhersausten, aber nach einigen Stunden wurde auch das langweilig. Wie es die vor den Palisaden dichtgedrängt stehenden Fußtruppen fanden, kann ich schlecht sagen, aber es schien mir eigentlich ganz schön Stimmung zu sein - jedenfalls die ersten Stunden.

Pfeile. Beim DF verschießt man, was man in die Finger bekommt. Schlimmstenfalls sammelt man nach einer Schlacht eben seine Pfeile wieder ein. Beim CoM? muß man sich verschossene Pfeile mit IT-Geld neu (zurück)kaufen oder “fertigen lassen”, was natürlich jeden einzelnen Schuss zu einer Kostenfrage macht. Ich selber mag das nicht, aber das ist Geschmacksfrage. Es schien mir, als hätten die NSC einen unerschöpflichen Vorrat an Pfeilen, jedenfalls haben die alles beschossen, was sich der Feste näherte, und dabei wohl eine Menge Spaß. Ich würde es noch besser finden, wenn die SC mit aufgesammelten Pfeilen zurückschießen könnten, denn die hin und her sausenden Pfeile waren ein Heidenspaß und sahen ungeheuer ambientig aus. Die SC machten sich einen Spaß daraus, die NSC von den Zinnen zu holen, und die NSC pickten sich Ziele aus der quiekenden Menge vor den Palisaden heraus.

Fazit : Ich finde, die Orgas beider Veranstaltungen könnten sich von der jeweils anderen was abgucken, das beste aus zwei Welten sozusagen. Unter dem Strich könnte ich jetzt nicht sagen, daß die eine oder andere Veranstaltung besser oder schlechter wäre, aber ich finde bei beiden einiges, was man besser machen könnte, und bei beiden etwas, was sie jeweils besser als die anderen gemacht haben. Ich weiß nicht, wie das Verhältnis beider Orgas zueinander ist, aber “der weise Mann hört zu (und kupfert ab)”. :)